WSG Wattens steht als Bundesliga-Absteiger fest

Sport / 04.07.2020 • 19:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
WSG Wattens steht als Bundesliga-Absteiger fest
Aus vorbei – die WSG Tirol ist abgestiegen. GEPA

Im Showdown gegen die Admira reichte das 0:0 nicht für den Klassenerhalt. Die Südstädter halten die Liga.

Innsbruck WSG Tirol ist aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Die Wattener kamen in der letzten Runde der Qualifikationsgruppe in Innsbruck gegen die Admira nicht über ein 0:0 hinaus und müssen damit nach einem Jahr wieder Abschied von der höchsten Spielklasse nehmen. Die Südstädter beendeten die Saison zwei Punkte vor dem Team von Thomas Silberberger als Vorletzter und gehen im September in ihre zehnte Oberhaus-Saison in Folge. Der WSG hätte ein Sieg zum Liga-Verbleib gereicht, allerdings ließen Stefan Maierhofer und Zlatko Dedic Topchancen aus.

Viele Chancen für die Tiroler

In einer Partie mit vielen Zweikämpfen und hohen Bällen vergab Maierhofer bereits in der fünften Minute seinen ersten Sitzer, als er nach Flanke von Florian Buchacher aus rund drei Metern über das Tor köpfelte. In der 31. Minute verlängerte Maierhofer per Kopf auf Zlatko Dedic, doch der Slowene verstolperte die große Gelegenheit nahezu vom selben Rasenziegel wie zuvor der Zwei-Meter-Stürmer. Doch auch die Admira sorgte für Gefahr, und zwar durch Maierhofers ehemaligen Rapid-Sturmpartner Erwin Hoffer. Einen Schuss des Ex-Teamspielers lenkte Goalie Ferdinand Oswald an die Außenstange (11.), bei einer weiteren Hoffer-Chance rettete der WSG-Kapitän mit einer Fußabwehr (32.).

Der Harder Sebastian Santin muss mit WSG Tirol nächste Saison in der 2. Liga spielen. <span class="copyright">GEPA</span>
Der Harder Sebastian Santin muss mit WSG Tirol nächste Saison in der 2. Liga spielen. GEPA

Die zweite Hälfte begann wieder mit einem Hochkaräter für Maierhofer, der 37-Jährige köpfelte neuerlich aus etwa drei Metern neben das Ziel. Die mangelnde Effizienz setzte sich in der 82. Minute fort: Dedic schoss aus kurzer Distanz an die Stange, den abspringenden Ball rollte der eingewechselte Kelvin Yeboah neben das Tor. Im Finish warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne, allerdings erfolglos – sehr zur Freude von Admiras Sportchef Felix Magath, der auf der Tribüne des Tivoli-Stadions mitzitterte.