Wunderli-Hattrick bei Grabherr-Abschied

Sport / 01.11.2020 • 19:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
. . . und dem zum Abschluss dreifachen Torschützen Maurice Wunderli hatte.VN-Stiplovsek/2, vn-Lerch
. . . und dem zum Abschluss dreifachen Torschützen Maurice Wunderli hatte.VN-Stiplovsek/2, vn-Lerch

Der VfB Hohenems bleibt in der VN.at-Eliteliga ungeschlagen.

Hohenems Der VfB beendet die Herbstsaison ohne Niederlage. Nach zwölf Spielen stehen zehn Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Im letzten Spiel des Jahres siegte die Mannschaft von Werner Grabherr gegen Lustenaus Amateure dank der besseren Effizienz in Halbzeit eins klar mit 3:0. „Wir haben uns zu Beginn der Partie schneller an die schwierigen Bedingungen gewöhnt und uns mit den Toren auch Selbstvertrauen gegeben“, freute sich der Ex-Altach-Trainer über den Sieg. Der holprige Untergrund machte es beiden Teams in der Anfangsphase nicht leicht, und die Austria hätte da in Führung gehen können.

Zunächst hatte Kwame Ofori das Visier noch nicht richtig eingestellt, kurze Zeit später rettete nur die Querlatte die Hohenemser nach einem Schuss von Paul Fink vor dem Rückstand. Dabei verlief die Vorbereitung der Austria Amateure alles andere als optimal. Michael Kopf konnte kurzfristig vier Akteure nicht einsetzen, da die Testergebnisse der Profimannschaft bis Spielbeginn nicht eingetroffen sind und diese Spieler im Bedarfsfall bei den Profis aushelfen müssen. „Das war sicherlich alles andere als optimal, hat aber nichts damit zu tun, dass meine Mannschaft in der ersten Halbzeit zu viel Respekt vor dem Gegner hatte.“ Mit dem Ergebnis von 0:3 sei er schlussendlich aber nicht ganz unzufrieden.

Am Ende war auch Wehmut dabei

Dass die Hohenemser am Ende als Sieger vom Platz gehen konnten, haben sie Maurice Wunderli zu verdanken. Mit seinen Saisontreffern zehn, elf und zwölf machte er den Unterschied an diesem sonnigen Samstagnachmittag. „Natürlich ist es ein schönes Gefühl, der Mannschaft mit den Toren helfen zu können. Und zwölf Tore in ebenso vielen Spielen ist auch eine sehr gute Quote“, freute sich der 23-jährige Offensivspieler.

Er sorgte dafür, dass der Abschied von Trainer Werner Grabherr positiv in Erinnerung bleibt. „Es war wieder schön zu sehen, wie die Mannschaft alles für den Sieg gegeben hat.“ Dennoch bleibt bei ihm auch ein komisches Gefühl übrig. „Es ist nicht einfach, wenn man weiß, dass ab Montag wieder Feierabend ist, und es ist schade, dass die Situation nicht anders zu lösen ist. Klar hätte ich gerne den Herbstdurchgang normal fertiggespielt, aber so kommt mein Abschied nun etwas früher als geplant“, blickt Grabherr, der sich nun wieder anderen Projekten widmen kann, auf eine schwierige Zeit. „Bis Sommer bin ich mal eingedeckt mit Arbeit, und wir werden sehen, was danach auf mich zukommt.“ HFL

Werner Grabherr weiß genau, was er . . .
Werner Grabherr weiß genau, was er . . .
. . . an Toptorschütze Jan Stefanon . . .
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