Lustenaus Mannschaft musste nochmals zu Tests

Sport / 02.11.2020 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schon sehr früh passte nichts mehr für die Austria-Mannschaft im Derby gegen Dornbirn. <span class="copyright">gepa</span>
Schon sehr früh passte nichts mehr für die Austria-Mannschaft im Derby gegen Dornbirn. gepa

Viele Fragezeichen im Lager der Grün-Weißen. Trainer Alexander Kiene versucht dennoch, positiv zu bleiben.

Lustenau „Es ist unsere Pflicht, uns gut auf das Spiel am Freitag vorzubereiten.“ Damit ist aus Sicht von Austria-Lustenau-Trainer Alexander Kiene nach einem intensiven Derby-Wochenende viel, aber nicht alles gesagt. Coronabedingt arbeitet der 42-jährige Deutsche derzeit mit einer kleinen Gruppe, um die Belastung hoch halten zu können. Denn gerade die beiden Tage ohne Training vor dem Spiel gegen Dornbirn hätten gezeigt, wie wichtig für Fußballer körperliche Einheiten sind. „Wir waren vom Kopf her nicht gut, aber auch körperlich nicht bereit. Die Spieler sprachen danach von einer Art Müdigkeit.“

Austria-Trainer Alexander Kiene ist derzeit vor allem als Pädagoge gefragt. <span class="copyright">gepa</span>
Austria-Trainer Alexander Kiene ist derzeit vor allem als Pädagoge gefragt. gepa


Dass er als Fußballlehrer nun auch als Pädagoge gefordert ist, hat Kiene schnell erkannt. Auch für ihn selbst war die Vorbereitung auf das Spiel alles andere als ideal. „Bis Samstag 22.30 Uhr habe ich nicht gewusst, wen ich aufstellen kann.“ Und gestern nun mussten sich die noch coronafreien Spieler und der Betreuerstab einer weiteren Testung unterziehen. „Wir können einfach nichts ausschließen, wenn man auf ein Testergebnis mehr als 48 Stunden warten muss“, findet er durchaus kritische Worte. Als seine wichtigste Aufgabe erachtet er nun die Kommunikation mit den Spielern. „Wir haben viele Jungs im Alter von 18 bis 21 Jahre. Die brauchen jetzt unsere volle Unterstützung.“ Deshalb wolle er den Spielern „bei allem sportlichen Ehrgeiz“ vor allem Wertschätzung entgegenbringen. „Der Mensch, sein Wohl und seine Gesundheit stehen über allem. Das sage ich, der den Fußball lebt und extrem ehrgeizig ist.“

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