Der FC Dornbirn ging im Nebel 0:3 unter

Sport / 08.11.2020 • 17:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der FC Dornbirn  hatte seine liebe Mühe mit dem SV Lafnitz und dem Nebel auf der Birkenwiese.<span class="copyright">gepa</span>
Der FC Dornbirn hatte seine liebe Mühe mit dem SV Lafnitz und dem Nebel auf der Birkenwiese.gepa

Rothosen verlieren auch das Heimspiel gegen SV Lafnitz und bleiben auf der Birkenwiese weiter ohne Sieg.

Dornbirn Eigentlich hätte der Tiroler Schiedsrichter Walter Altmann das Zweitligaspiel zwischen dem FC Mohren Dornbirn und dem Tabellenzweiten SV Lafnitz spätestens zur Halbzeit beim Stand von 0:0 wegen Nebels abbrechen müssen. Der Nebel auf der Birkenwiese wurde immer dichter, an ein reguläres Meisterschaftsspiel war kaum mehr zu denken. Doch Altmann zog das Ding durch. Zum Leidwesen der Hausherren, die im zweiten Durchgang aufgrund des Nebels und der Spielweise des Gegners aus der Oststeiermark mehr und mehr den Durchblick verloren.

„Wir wussten, wenn wir in Führung gehen, ist das der Schlüssel zu den drei Punkten. Leider haben krasse Fehlentscheidungen der beiden Schiedsrichter- Assistenten unsere bittere Heimniederlage eingeleitet.”

Markus Mader, Trainer FC Dornbirn

Kurioses Match und krasse Fehlentscheidungen

Ein von Dornbirn-Keeper Lucas Bundschuh nach scharfem Schuss des Lafnitzer Spielers Mario Kröpfl bravourös gehaltener Foulelfmeter eröffnete das verrückte Spiel (6.). Ein reguläres Kopftor des Dornbirner Innenverteidigers Mario Jokic fand vom Schiedsrichter wegen angeblichen Abseits keine Anerkennung (54.). Beim Führungstreffer des Ex-Altach Stürmers Matthias Puschl stand der Angreifer mehrere Meter im Abseits (57.). Umstritten auch das zweite Tor der Steirer des Wolfurters Stefan Umjenovic, der mit seinem ersten Ballkontakt aus abseitsverdächtiger Position traf (61.). Den 3:0-Endstand besorgte Daniel Gremsl, immerhin nach einem wunderschönen Sololauf (72.). Drei Lafnitz-Tore aus dem Nichts in einer Viertelstunde. Mit demselben Ergebnis endete auch in der letzten Saison dieses Aufeinandertreffen am 4. Juli 2020. Aus der Revanche für den FC Dornbirn wurde nichts.

Birkenwiese kein Platz zum Fürchten

Dornbirns Mittelfeldspieler Tom Zimmerschied traf mit einem Hammer nur die Querlatte (15.). Zwei sogenannte Hundertprozentige vergab Solospitze Lukas Katnik (43./51.). Weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten der Hausherren wurden von Lukas Fridrikas (13./25.), Aaron Kircher (32.) und vom eingewechselten Deniz Mujic (68.) vergeben. Das deutliche Chancenplus der Rothosen blieb ohne Zählbares. Somit bleibt es dabei: Im gesamten Jahr 2020 gab es auf der Birkenwiese erst einen vollen Erfolg, vier Remis und schon sieben Niederlagen. Die Birkenwiese ist längst keine Festung mehr. „Wir wussten, wenn wir in Führung gehen, ist das der Schlüssel zu den drei Punkten. Leider haben krasse Fehlentscheidungen der beiden Assistenten unsere bittere Heimniederlage eingeleitet. Viele Topchancen meiner Mannschaft wurden leider wieder nicht verwertet. Die Abschlussschwäche ist und bleibt unser größtes Problem“, so ein enttäuschter Coach Markus Mader. Nach der dritten Heimpleite sind die Mader-Schützlinge auf den achten Tabellenplatz zurückgefallen. Lafnitz hingegen steht auf dem zweiten Platz der Tabelle hinter dem FC Liefering. VN-TK

Fussball, 2. Liga

9. Spieltag

FC Mohren Dornbirn – SV Lafnitz 0:3 (0:0)

Stadion Birkenwiese, Geisterspiel, SR Altmann (T)

Torfolge: 57. 0:1 Matthias Puschl, 61. 0:2 Stefan Umjenovic, 72. 0:3 Daniel Gremsl

Gelbe Karten: 13. Jovicic, 24. Grasser (beide Lafnitz), 76. Mujic (FCD/alle Foulspiel)

FC Mohren Dornbirn (4-2-3-1): Bundschuh/3; Friedrich/3 (80. Mathis/0), Malin/4, Jokic/2, Prirsch/3 (63. Mujic/4); Joppi/3, Domig/3; Zimmerschied/2 (70. Shabani/0), Fridrikas/3, Aaron Kircher/3; Katnik/4 (70. Gurschler/0)

SV Lafnitz (4-2-3-1): Zingl/2; Gschiel/2, Jovicic/3, Tomka/3, Grasser/4 (56. Stefan Umjenovic/2); Siegl/3, Schriebl/2; Gremsl/2 (76. Schloffer/0), Christoph Kröpfl/2 (76. Prohart/0), Mario Kröpfl/3 (76. Wohlmuth/0); Krienzer/0 (15. Puschl/3)

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