Flexenarena-Betreiber räumen Fehler ein

Sport / 09.11.2020 • 18:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Arbeiten rund um die Flexenarena in Zürs als Weltcup- und Trainingsstrecke wirbelten zuletzt viel Staub auf.steurer
Die Arbeiten rund um die Flexenarena in Zürs als Weltcup- und Trainingsstrecke wirbelten zuletzt viel Staub auf.steurer

Die Sportstätte soll ein Mehrwert für Ski-Vorarlberg werden.

Zürs Einsichtig in punkto der Vorwürfe geben sich die Betreiber der Flexenarena in Zürs. Dies wurde in einer gemeinsamen Stellungnahme – diese liegt den VN vor – des Ski-clubs Arlberg, der Ski-Zürs-AG und der Sportstätte Lech Zürs GmbH der Bevölkerung mitgeteilt. Darin geht hervor, dass man nicht zuletzt durch die Entwicklungen rund um das Coronavirus ab März 2020 unter enormen Zeitdruck gestanden sei. So hätte sich auch die eigentlich für Mai geplante Bauverhandlung immens verzögert. Die zudem anspruchsvolle Terminsetzung sei für die Verantwortlichen eine zusätzliche Herausforderung gewesen.

Allerdings – und das wird in dem Schreiben dezidiert festgehalten – würden derzeit nicht fünf, sondern drei Strafanträge vorliegen.

Schneedepot Die Anlegung eines solchen sei der BH Bludenz mitgeteilt worden. Verhandelt worden sei darüber am 18. August, und inzwischen sei die Genehmigung dafür erteilt worden. Angezeigt worden sei die zu frühe Errichtung eines Schneedepots.

Geländeveränderungen Die Bauarbeiten für die Anpassungen des Geländes seien wie geplant und genehmigt durchgeführt worden. Angezeigt wurde der um fünf Tage zu frühe Baubeginn.

Beschneiung Dezidiert wird ausgeführt, dass die Ski-Zürs-AG berechtigt sei, ab 1. Oktober bzw. 15. Oktober eines jeden Jahres eine Depotbeschneiung durchzuführen. Für die neue Schneeanlage seien Testversuche notwendig gewesen – und diese seien vom 11. bis 14. Oktober gemeinsam mit der Herstellerfirma durchgeführt und auch der BH Bludenz gemeldet worden. Dennoch wurden die Testversuche angezeigt, weil diese seitens der Behörde nicht als solche anerkannt wurden.

Hinsichtlich der Flutlichtanlage wird darauf verwiesen, dass diese naturschutzrechtlich genehmigt worden sei. Teile davon seien für das Rennen temporär errichtet worden und würden danach abgebaut werden. Die Beleuchtung sei, basierend auf dem Veranstaltungsgesetz, für die Durchführung der Rennen aufgebaut worden. Dafür gebe es auch einen Bescheid der Gemeinde Lech, womit man den gesetzlichen Vorgaben zur Gänze nachgekommen sei. Hinsichtlich der Finanzen habe man nach der Rennzusage am 23. November 2019 einen Investitionsbedarf in Höhe von rund 2,7 Mill. Euro errechnet. Die Gespräche mit der Landesregierung hätten eine Förderungszusage von 1,3 Mio. Euro ergeben. Weiters wurden seitens der Gemeinde Lech und der Ski-Zürs-AG je 500.000 Euro als Förderung zugesagt. Weitere 400.00 Euro sollten durch Sponsoring eingenomen werden.

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