Wirbel im ÖFB-Team rund um Salzburgs Corona-Fälle

Sport / 09.11.2020 • 18:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Der aktuelle Lehrgang des österreichischen Nationalteams hat wie jener im Oktober begonnen – mit Turbulenzen rund um positive Corona-Tests bei RB Salzburg. Andreas Ulmer, Cican Stankovic und Albert Vallci werden laut ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel für die Länderspiele am Mittwoch in Luxemburg, am Sonntag in Wien gegen Nordirland und am darauffolgenden Mittwoch wieder im Happel-Stadion gegen Norwegen nicht zur Verfügung stehen. Doch damit nicht genug: Da die betroffenen Salzburger ihre positiven Tests bereits am Samstag ablieferten, die Ergebnisse aber laut eigenen Angaben erst in der Schlussphase des Auswärtsspiels am Sonntagabend gegen Rapid vorlagen, ziehen die Infektionen weite Kreise.

Keine Nachrücker aus Salzburg

Selbst wenn Rapids derzeit einziger A-Teamspieler Maximilian Ullmann am Montag einen negativen Abstrich abgeben sollte, wäre dies aufgrund der Inkubationszeit keine Garantie, dass der Linksverteidiger nicht vom Coronavirus betroffen ist. Das gilt auch für die gegen Salzburg eingesetzten Rapid-Profis Leo Greiml, Kelvin Arase und Yusuf Demir, die allesamt im ÖFB-U-21-Kader aufscheinen – wie Salzburgs Maximilian Wöber, der U-21-Coach Werner Gregoritsch nun ebenfalls nicht zur Verfügung steht. Die unklare Personalsituation bei der U-21-Auswahl hat wiederum zur Folge, dass sich A-Teamchef Franco Foda mit den Nachnominierungen für das ausgefallene Salzburg-Trio schwertut. Am frühen Montagnachmittag war lediglich fix, dass Hoffenheims Florian Grillitsch aus persönlichen Gründen absagte und Anderlechts Peter Zulj ins ÖFB-Camp in Wien nachrückte.

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