Weiter Warten auf endgültige Diagnose

Sport / 11.11.2020 • 18:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach einem guten Start in den Einzelbewerb war für Julia Grabher in Linz dann schnell Endstation.gepa
Nach einem guten Start in den Einzelbewerb war für Julia Grabher in Linz dann schnell Endstation.gepa

Julia Grabher erlitt in Linz wohl eine Seitenbandverletzung.

Linz Vorerst muss sich Julia Grabher nach ihrem Aus beim Tennis-WTA-Turnier in Linz gedulden. Denn die Ergebnisse einer MR-Untersuchung sind noch nicht da. Für heute erwartet die 24-jährige Vorarlbergerin Klarheit. Es dürfte sich aller Wahrscheinlichkeit um eine Seitenbandverletzung am rechten Außenknöchel handeln. Den Verletzungsgrad erfährt die heimische Tennisspielerin aber erst nach der genauen Diagnose. Dabei war Grabher im Erstrundenduell des Upper Austria Ladies gegen die Rumänin Sorana Cirstea sehr gut gestartet und führte zum Zeitpunkt ihrer Aufgabe mit 3:2.

Gleich im ersten Spiel hatte sie ihrer Gegnerin den Aufschlag abgenommen. Dieses Break hielt sie auch bis zum ungewünschten frühzeitigen Ende der Partie. „Ich habe echt gut begonnen, mich auch gut gefühlt. Bei 3:2 habe ich die Richtung gewechselt und einen Klick im rechten Sprunggelenk gespürt“, erklärte Österreichs Nummer zwei. Ein Medical Timeout brachte nicht die erhoffte Besserung. Sie versuchte zwar noch einmal aufzuschlagen, konnte allerdings nicht mehr weitermachen. „Ich konnte mich dann nicht mehr richtig abdrücken“, sagte Grabher.

Bei einem kurzfristigen Scan hätte man nichts gesehen, weil die Verletzung zu frisch sei, erklärte Grabher, die nun hofft, dass die Sprunggelenksblessur nicht allzu schlimm ist. Die Weltranglisten-225., die am Montag bereits mit ihrer Landsfrau Mira Antonitsch in der ersten Doppel-Runde gescheitert war, durfte sich dank einer Wildcard im Hauptbewerb des Heim­events versuchen.

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