Arnautovic kommt

Sport / 12.11.2020 • 17:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
„Arnie is back“. Marko Arnautovic reist von Schanghai nach Wien, um die Nationalmannschaft in den Nations-League-Spielen gegen Nordirland und Norwegen zu unterstützen.reuters
„Arnie is back“. Marko Arnautovic reist von Schanghai nach Wien, um die Nationalmannschaft in den Nations-League-Spielen gegen Nordirland und Norwegen zu unterstützen.reuters

Österreichs Starstürmer Marko Arnautovic stößt am Samstag zum Nationalteam.

Wien Österreichs Teamchef Franco Foda hat Marko Arnautovic für den aktuellen Lehrgang der Nationalmannschaft nachnominiert. Der China-Legionär wird am Samstag in Wien erwartet. Zwar wurden die Coronatests für diese Partie gegen Nordirland am Sonntag bereits am Freitag durchgeführt, doch Arnautovic kann sich bei seiner Ankunft sofort einem Test unterziehen. Sollte er negativ sein, stünde er rein theoretisch für das Sonntagspiel zur Verfügung. Für das Finalspiel um Gruppenplatz eins am Mittwoch gegen Norwegen sollte Arnautovic aber definitiv einsatzbereit sein.

Drei Kicker nicht mehr dabei

Von den 21 Spielern, die im Kader für das Luxemburg-Match aufschienen, haben drei Kicker das ÖFB-Camp wieder verlassen. Valentino Lazaro und Philipp Lienhart kehrten wie vereinbart zu ihren Clubs zurück, Jörg Siebenhandl steht wieder auf der Abrufliste. Der angeschlagene Reinhold Ranftl bleibt beim Team, ließ die Donnerstag-Einheit aus, sollte aber am Freitag wieder ins Training einsteigen.

Sextett stößt zum Team

Neu zur Mannschaft stoßen die gegen Luxemburg geschonten David Alaba, Marcel Sabitzer, Xaver Schlager und Stefan Lainer sowie die Salzburger Andreas Ulmer und Cican Stankovic, die wegen ihrer verpassten Coronatests für die Reise ins Großherzogtum nicht infrage kamen. Keine Neuigkeiten gab es am Donnerstagnachmittag bei Christoph Baumgartner. Der Niederösterreicher befindet sich nach den zahlreichen Coronafällen bei seinem Club Hoffenheim in Quarantäne. Ob er in den kommenden Tagen noch nach Wien anreisen kann, ist offen.

Teamchef blickt nach vorne

Eine spielerische Glanzleistung war es nicht. Das Nationalteam hat mit seinem vierten Sieg in Serie, einem 3:0 (0:0) am Mittwochabend in Luxemburg, dennoch Selbstvertrauen für die entscheidenden Nations-League-Heimspiele getankt. Die zahlreichen Ausfälle seien laut Foda kein Grund für die spielerisch lange Zeit matte Darbietung gewesen. „Da gibt es keine Ausreden. Das hatte nichts mit der Vorbereitung zu tun oder damit, dass so viele Spieler gefehlt haben, sonst hätten wir in der zweiten Halbzeit nicht so zulegen können“, betonte der Deutsche. „Wir haben einfach zu langsam gespielt.“

Auf das Improvisieren infolge von Coronabestimmungen ist der Teamchef mittlerweile eingestellt. „Ich habe schon vor ein paar Wochen gesagt, dass uns das weiter verfolgen wird, dass es wahrscheinlich eher noch schlimmer wird. Genau das ist eingetreten“, sagte Foda. „Wir blicken halt nach vorne. Wichtig war, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir wollten positiv reinstarten. Jetzt haben wir bis Sonntag Zeit, um uns gut vorzubereiten. Das werden wir tun.“

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