Trotz einem Haarriss an der Handwurzel gibt sich Leon Pauger kämpferisch

Sport / 13.11.2020 • 11:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Trotz einem Haarriss an der Handwurzel gibt sich Leon Pauger kämpferisch
Ein wenig Spaß darf trotz Gips sein: Leon Pauger in heimatlicher Umgebung. AKP

Triathlet aus Bregenz will Verletzungs-Zwangspause gut nützen. Gut: Operation ist keine notwendig.

Bregenz So hatte sich Leon Pauger seinen letzten Saison-Wettkampf nicht vorgestellt. Dass er bei seiner Rückkehr vom Weltcup in Valencia nicht nur einen 15. Endrang, sondern auch einen Haarriss am Kopfbein der linken Hand mit nach Hause brachte, hat den 21-jährigen Bregenzer dann doch überrascht. Zumal er in Spanien noch ohne Schmerzmittel und nur mit einer getapten Hand beim Schwimmen doch seine Mühe hatte. „Jetzt ist mir auch klar, warum ich keinen Zug drauf hatte“, sagt er. Inzwischen hat er nach einer CT-Untersuchung auch die genaue Diagnose. Fix ist: Eine Operation ist nicht vonnöten.
Pauger selbst hofft natürlich, dass er den derzeitigen Gips an der Hand schon bald mit einer Schiene tauschen kann. „Das wäre für die Trainingssteuerung eine Erleichterung.“ Zumindest hat er das Versprechen der Ärzte, dass der normalen Gipsverband einen Tag vor dem Start ins Trainingslager (28. November) abgenommen. „Damit kann ich gut leben.“

„Ich wäre in Valencia nicht gestartet, wenn ich gewusst hätte, welche Verletzung ich habe.“

Leon Pauger, Triathlet


Bei Manuel Hofer, Physiotherapeut im Olympiazentrum Vorarlberg, ist er seit dieser Woche in Sachen Behandlung in guten Händen. Zudem hat er mit Hofer die Grobplanung für die kommende Saison gesprochen. „Vielleicht ist es ganz gut, dass ich mich im Training die nächsten Tage ein wenig zurücknehme. Es war für mich doch ein intensives Jahr.“ Beim anstehenden Trainingslager des österreichischen Triathlonverbandes, das Ende November auf Fuerteventura startet, will der Vorarlberger aber wieder mit von der Partie sein. Dann will er auch wieder ins Wasser. „Ohne zu übertreiben“, schmunzelt er, „aber es ist schon wichtig, dass ich nicht das Gefühl für das Wasser verliere. Welche Möglicheiten mir die Verletzung dann bietet, das werden wir vor Ort entscheiden.“ Jetzt aber heißt es für ihn ein bisschen zu ruhen. Und das ist angesichts eines erfolgreichen Jahres mit einem Europacupsieg, zwei Top-15-Rängen im Weltcup und dem Vizestaatsmeistertitel über die Olympiadistanz durchaus angebracht. VN-cha

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