Grünes Licht für die Ski-Weltcup-Heimrennen in Zürs

Sport / 17.11.2020 • 17:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Grünes Licht für die Ski-Weltcup-Heimrennen in Zürs
Die Grundlage einer gut zwei Meter dicken Schneeschicht ist die Basis für die nunmehr bestätigten Weltcuprennen im 1800 Meter hoch gelegenen Zürs am Arlberg. PAULITSCH

Positive Schneekontrolle für die Parallelbewerbe der Damen und Herren am 26. und 27. November.

Zürs Großes Aufatmen bei den Verantwortlichen für die Weltcup-Skirennen in Zürs, denn seitens der FIS gab es nach der Schneekontrolle nun „grünes Licht“ für die beiden Parallelbewerbe der Damen und Herren am 26./27. November. „Aufgrund der sehr guten Vorarbeit der Liftgesellschaft Zürs, der aktuell vorhandenen Schneemenge und der Wettervorhersage für die kommenden Tage haben wir heute das Okay erhalten“, war die Freude auch bei ÖSV-Eventmarketing-Chef Rupert Steger groß. Für das OK-Team um Stefan Jochum beginnt nach der Hangbesichtigung durch die FIS-Renndirektoren Peter Gerdol und Markus Mayr die finale Vorbereitung. „Die letzten Nächte waren sehr kalt und auch für das Wochenende ist Schneefall vorausgesagt“, sagt Jochum einigermaßen erleichtert. Ganz einfach, so der OK-Chef, seien die vergangenen Tage mit den extrem hohen Temperaturen nicht gewesen. Umso wichtiger sei die gute Vorbereitung gewesen. „Es ist noch keine Rennpiste, aber diese werden wir in den nächsten Tagen hinkriegen“, so Jochum. Schließlich dürfte man nicht vergessen, dass „wir vor einem Monat schon Winter hatten, dass wir schon über einen halben Meter Schnee hatten”.

„Das Aufatmen ist groß, denn die Temperaturen der letzten Tage waren herausfordernd.“

Stefan Jochum, OK-Chef Weltcup Zürs


Letztendlich aber war es der Schnee aus der Vorsaison, der auch den Sommer „überlebte“, der die Grundlage für eine weltcup-taugliche Rennpiste bildete. Damit dürfen sich die Vorarlberger Weltcupfahrer auf ein Heimrennen freuen. Bei den Damen ist Katharina Liensberger (23) gesetzt, bei den Herren darf sich Christian Hirschbühl (30) Hoffnungen auf einen Start machen.
Schon am Wochenende wird sich der Stamm der Helfer, rund 30 bis 35 Leute, intensiv mit der Hangpräparierung auseinandersetzen. Diesbezüglich ist Jochum voll des Lobes über die Solidarität aus dem ganzen Land. Zumal auch für alle Helfer gilt: Coronatests vor der Anreise, danach Leben in einer Blase, nur innerhalb der zugewiesenen Mannschaft. „Der logistische Aufwand ist enorm“, sagt Jochum. Doch alle Helfer hätten, wie auch das OK-Team, nur ein Ziel: perfekte Weltcuprennen in Vorarlberg.

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