Eishockey Dornbirn weiter im Hoch

Sport / 20.11.2020 • 23:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Dornbirn-Torhüter Thomas Höneckl lief gegen den KAC - im Bild Manuel Ganahl und Manuel Geier - zu Höchstform auf.   Stiplovsek
Dornbirn-Torhüter Thomas Höneckl lief gegen den KAC - im Bild Manuel Ganahl und Manuel Geier - zu Höchstform auf. Stiplovsek

Bulldogs bleiben auf der Erfolgsspur und gewinnen mit 3:1 gegen KAC.

Dornbirn Eine Fangquote von 97,1 Prozent sagt alles über die Leistung von Dornbirns Goalie Thomas Höneckl im Match gegen den KAC. Beim 3:1-Sieg lief der Bulldogs-Torhüter vor allem in den letzten 20 Minuten zur Bestform auf. Damit ist der Salzburger wohl auch für die Partie am Sonntag gegen Fehervar gesetzt. Das dritte Heimspiel für die Bulldogs in Folge beginnt um 17.30.
Stets in Bestbesetzung traten die Dornbirner in den letzten fünf Spielen an. Diese Serie endete jedoch gegen Klagenfurt. Nikita Jevpalovs verletzte sich beim morgendlichen Training und Sam Antonitsch blieb nach dem Aufwärmen in der Kabine. DEC-Coach Kai Suikkanen stellte daraufhin Daniel Woger an die Seite von Andrew Yogan und Will Rapuzzi. Devin Brosseau und Emilio Romig halfen abwechselnd in der vierten Linie aus.

Dornbirn brauchte Zeit

Die Rotjacken gaben sofort den Ton. Erst in der siebten Minute hatte Andrew Yogan mit einem Schuss aus der Drehung die erste Chance für die Heimischen. Drei Minuten später war erneut Yogan zur Stelle. Sein Abschlussversuch landete jedoch nur im Außennetz. Auch wenn die Kärntner weiter mehr Chancen produzierten, heikel wurde es für Höneckl erst wieder in der 17. Minute. Zuerst knallte Nik Petersen die Scheibe an die Stange, beim Nachschuss von Rok Ticar war der Bulldogs-Goalie auf dem Posten. Kurz danach hatten dann die Messestädter ihre beste Szene. Bei einem Gestochere vor dem KAC-Gehäuse kam Stefan Häußle gleich zweimal zum Abschluss, jedoch verhinderte Klagenfurts Torhüter David Madlener Schlimmeres.
Im zweiten Drittel agierten die Bulldogs auf Augenhöhe und waren in der 24. Minute der Führung bereits sehr nahe. Ein Zuspiel aus der eigenen Zone von Rapuzzi auf Woger nutzte dieser für einen Alleingang, doch erneut war der KAC-Torhüter nicht zu biegen. Wie auch in der 33. Minute, als es Macierzynski nach einem Solo probierte und scheiterte. Drei Minuten vor Drittelende drehen die Bulldogs aber dann doch noch jubelnd ab. Ein Schuss von Anton Straka ins kurze Eck landete über den Umweg der Stange endlich im Tor. Immerhin
54 Sekunden dauerte die Freude, denn der Führung folgte prompt der Ausgleich. Daniel Obersteiner bezwang Höneckl aus spitzem Winkel.

Höneckl nicht zu biegen

In den letzten 20 Minuten liefen die Bulldogs zur Höchstform auf. Zuerst gingen die Heimischen in 48. Minute erneut in Führung. Matt MacKenzie krönte ein beeindruckendes Powerplay mit dem zweiten DEC-Treffer. Danach überstanden die Hausherren gleich zwei Unterzahlsituationen. Vor allem Höneckl zeigt sich dabei von der besten Seite und agierte fehlerlos. Die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber gelang Yogan fünf Minuten vor dem Spielende. Einen Vorstoß von Woger parierte Madlener noch, aber der Nachschuss des DEC-Torjägers landete zum 3:1-Sieg in den Maschen. ABR

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.