Arenas sichert sich letzten Titel

Sport / 22.11.2020 • 20:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Spanischer KTM-Pilot triumphiert in Moto-3-Klasse.

Portimao Der oberösterreichische Motorrad-Hersteller KTM hat die Straßen-WM-Saison mit einem weiteren Höhepunkt abgeschlossen. Der Portugiese Miguel Oliveira feierte beim Saisonfinale in seinem Heim-Grand-Prix in Portimao seinen zweiten Saisonerfolg und den dritten für KTM in der MotoGP-Klasse. Der Fahrer des Tech-3-Rennstalls, der 2021 ins KTM-Werksteam wechselt, setzte sich vor dem Australier Jack Miller (Ducati) und Vize-Weltmeister Franco Morbidelli (Italien, Yamaha) durch.

Der 25-jährige Oliveira hatte sich mit Streckenrekord die Pole Position gesichert und war im Rennen unantastbar. Das mussten auch Miller (+3,193 Sek.) und Morbidelli (+3,298) anerkennen. Der zuvor bereits als Weltmeister feststehende Spanier Joan Mir (Suzuki) schied im Finalrennen aus.

KTM schloss die vierte Saison in der Königsklasse mit 200 Punkten an der vierten Stelle der Konstrukteurswertung ab, nur vier Punkte hinter dem Zweiten (Yamaha). Ducati war mit 221 die Nummer eins.

Neun verschiedene Sieger

Es war auch ohne den früh verletzten sechsfachen MotoGP-Champion Marc Marquez aus Spanien eine besondere Saison. So gab es in den 14 Rennen erstmals neun verschiedene Sieger. Acht Erfolge, auch die zwei von Oliveira und die drei von Fabio Quartararo, gingen auf das Konto von Privatfahrern. Zu diesem Kreis wird 2021 mit dann 42 Jahren auch Valentino Rossi gehören. Der „Dottore“ belegte in Portimao den zwölften Platz.

In der Moto2 reichte dem Italiener Enea Bastianini ein fünfter Platz zum WM-Titel. Seine Herausforderer fuhren zwar aufs Podest, das genügte aber nicht. Der Italiener Luca Marini wurde Zweiter und wurde damit Vizeweltmeister. Der Engländer Sam Lowes kam auf Position drei ins Ziel und beendete das Jahr als WM-Dritter.

Die Moto3-Krone sicherte sich der spanische KTM-Pilot Albert Are­nas. Der 23-Jährige kam zwar im letzten Rennen nicht über Platz zwölf hinaus, profitierte aber davon, dass seine verbliebenen Konkurrenten Tony Arbolino (5.) aus Spanien und der Japaner Ai Ogura (8.), beide auf Honda, ebenfalls nicht aufs Podest fuhren. Gewonnen wurde das letzte Saisonfinale vom Spanier Raul Fernandez auf KTM.

Motorrad

Großer Preis von Portimao

MotoGP (25 Runden/114,8 km)

1. Miguel Oliveira (POR) KTM 41:48,163 Min.

2. Jack Miller (AUS) Ducati  +3,193 Sek.

3. Franco Morbidelli (ITA) Yamaha  +3,298

4. Pol Espargaro (ESP) KTM  +12,626

5. Takaaki Nakagami (JPN) Honda  +13,318

6. Andrea Dovizioso (ITA) Ducati  +15,578.

WM-Endstand (nach 14 Rennen)

1. Joan Mir (ESP) Suzuki 171 Punkte, 2. Morbidelli 158, 3. Alex Rins (ESP) Suzuki 139

Moto2 (23 Runden/105,616 km)

1. Remy Gardner (AUS) Kalex  39:35,476 Min.

2. Luca Marini (ITA) Kalex  +1,609 Sek.

3. Sam Lowes (GBR) Kalex  +3,813

WM-Endstand (nach 15 Rennen)

1. Enea Bastianini (ITA) Kalex 205 Punkte,
2. Luca Marini (ITA) Kalex 196, 3. Lowes 196

Moto3 (21 Runden/96,432 km)

1. Raul Fernandez (ESP) KTM  38:06,272 Min.

2. Dennis Foggia (ITA) Honda  +5,810 Sek.

3. Jeremy Alcoba (ESP) Honda  +5,866

25. Maximilian Kofler (AUT) KTM  +35,216

WM-Endstand (nach 14 Rennen)

1. Albert Arenas (ESP) KTM 174 Punkte, 2. Tony Arbolino (ITA) Honda 170, 3. Ai Ogura (JPN) Honda 170, 30. Kofler

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