Ogulcan Bekar und sein Weg der „kleinen Schritte“

Sport / 24.11.2020 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ogulcan Bekar und sein Weg der „kleinen Schritte“

Vor gut vier Wochen ist der Mellauer ins Reha-Training eingestiegen.

Altach Den Weg der kleinen Schritte gehen, heißt es derzeit für Ogulcan Bekar. Seit vier Wochen absolviert der Mellauer (20) am Institut für Sportmedizin in Salzburg sein Reha-Training, um sich von einer Erkrankung des Herz-KreislaufSystems zu erholen. Wie er die Zeit erlebt, erzählt er den VN.

Wie geht es Ihnen? Ich mache Fortschritte und sehe langsam Licht am Ende des Tunnels. Wenn alles gut läuft, darf ich Anfang Dezember nach Hause und meine Reha in Altach fortführen. Bisher sind im Belastungstraining keine Unregelmäßigkeiten aufgetreten, deshalb bin ich sehr zuversichtlich.

Wie sieht Ihr Alltag in Salzburg momentan aus? Zu Beginn durfte ich nur locker Fahrrad fahren. Mittlerweile wird die Belastung schon deutlich gesteigert – selbstverständlich alles unter ärztlicher Überwachung. Das Training findet momentan viermal wöchentlich statt und ist ganz schön anstrengend. Ich bin aber froh, endlich wieder etwas machen zu dürfen.

Und Ihr weiterer Fahrplan? Einen Fahrplan mit einem exakten Termin, an dem ich auf den Platz zurückkehren kann, wäre schön, gibt es bei so einer Erkrankung aber nicht. Ich konnte fast zehn Monate lang gar nichts machen. Deshalb werde ich nach meiner Rückkehr ins Ländle zunächst die körperlichen Defizite aufholen müssen, bevor überhaupt wieder an Mannschaftstraining zu denken ist. Ich gebe mir die Zeit, die ich brauche und werde erst wieder auf den Platz zurückkehren, wenn ich zu hundert Prozent fit bin.

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