Christian Adam

Kommentar

Christian Adam

Comeback des Weltcups

Sport / 25.11.2020 • 22:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es ist ein Privileg, dessen sie sich durchaus bewusst ist. Sie, das ist Katharina Liensberger. Das Privileg heißt Heimrennen im Ski-Weltcup. Zumal sie bei den letzten Rennen 1994 in Lech noch nicht mal geboren war. Mit ihren erst 23 Jahren versprüht sie zugleich jugendliche Frische wie auch Abgeklärtheit. Selbst die Überdosis Vorfreude auf das Weltcup-Comeback in Vorarlberg vermag Liensberger wohltuend zu kanalisieren. Daraus Kraft zu schöpfen, dabei nicht übermütig werden – wichtige Schritte auf dem Weg zu einem Champion.

Dass sie den Weltcuphang heute erstmals auf Skiern betritt ist die eine Sache. Dass sie ihn vor einigen Wochen schon bestiegen hat, die andere. Es war, so verrät sie im Vorfeld des Rennens, ein Videodreh für den Internationalen Skiverband FIS gewesen. Und weil die Sonne im Zielbereich nicht im richtigen Winkel zur Kamera stand, sei sie letztendlich bis zur Startsequenz hochgewandert.

All das aber zählt im Rennen nichts. „Heute ist alles ganz anders“, bringt es Liensberger auf den Punkt. Ruhig und besonnen wirkt sie am Tag vor dem Heimweltcup. Keine Spur von Nervosität ist zu erkennen, auch weil sie weiß: Ergebnisse können schnell in die eine oder andere Richtung ausschlagen – und das gibt innere Sicherheit.

Christian Adam

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