FC Dornbirn gibt Führung aus der Hand

Sport / 27.11.2020 • 22:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wieder kein Heimsieg für Lukas Fridrikas und den FC Dornbirn. Gegen den FC Liefering musste man trotz einer 1:0-Führung eine 1:2-Niederlage hinnehmen.gepa
Wieder kein Heimsieg für Lukas Fridrikas und den FC Dornbirn. Gegen den FC Liefering musste man trotz einer 1:0-Führung eine 1:2-Niederlage hinnehmen.gepa

Bittere 1:2-Heimniederlage der Rothosen gegen Liefering.

Dornbirn Es bleibt dabei: Der FC Dornbirn wartet weiter auf den ersten Heimsieg in der Saison. Auch gegen den FC Liefering reichte es nicht zu einem Sieg. Am Ende musste man sogar eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Bitter, denn die Rothosen lieferten zuhause erneut eine gute Leistung ab, nur belohnen will sich die Elf von Trainer Markus Mader eben nicht. Dabei lagen die Hausherren sogar für zwei Minuten in Führung: Nach einer Traumkombination von Lukas Fridrikas und Christoph Domig war es Legionär Egzon Shabani, der den Ball mit einem scharfen Schuss ins gegnerische Tor beförderte (33.).

Liefering eiskalt

Das Traumtor von Geburtstagskind Shabani (feierte seinen 29. Geburtstag) war aber leider zumindest für einen Punkt zu wenig. Zwei Kopftore des Spitzenreiters aus Salzburg besiegelten die vierte Heim-Niederlage für Dornbirn. Kurz nach der Führung der Rothosen konnte Stürmer Junior nach einem Flankenball von Nicolas Seiwald mit einem wuchtigen Kopfball ins rechte Kreuz­eck den Rückstand wettmachen (35.). Der mitaufgerückte Innenverteidiger David Affengruber zerstörte aus abseitsverdächtiger Position die Hoffnungen der Mader-Elf auf Zählbares (73.).

Pech für den zweifachen Saisontorschützen Christoph Domig, als sein „Kracher“ in der 90. Minute nur an die linke Stange ging. Zuvor vergab der eingewechselte Maurice Mathis die große Chance zum 2:2-Ausgleich (88.). Trotz der unglücklichen Niederlage bleiben die Rothosen Neunter in der Tabelle. „Wir hatten den Spitzenreiter über die gesamte Spielzeit im Griff. Es war eine überragende Leistung meiner Mannschaft. Der Ertrag blieb leider aus. Ich kann meiner Truppe keinen Vorwurf machen, bis auf zwei Unachtsamkeiten, die bitter bestraft wurden“, sagte FC Dornbirn Trainer Markus Mader.

Interesse aus der Schweiz

Der auffälligste Spieler der letzten drei Jahre des FC Dornbirn, Lukas Fridrikas, könnte dem Vorarlberger Traditionsverein aus der Messestadt schon im Winter abhandenkommen. Der FC St. Gallen, zweifacher Schweizer Meister und aktuell Dritter der Super League, zeigt am 22-Jährigen großes Interesse. Gestern nahmen St. Gallen-Trainer Peter Zeidler und mehrere Verantwortliche der Eidgenossen auf der Tribüne im Stadion Birkenwiese Platz und beobachteten, wie schon so oft in den letzten Wochen und Monaten, den torgefährlichen FC Dornbirn-Offensivkicker. Schon im Testspiel im Sommer (1:1) zwischen den Rothosen und St. Gallen wusste Fridrikas zu überzeugen und steht seitdem im Notizblock von St. Gallen ganz weit oben.

„Kein Vorwurf ans Team. Leider wurden zwei Unachtsamkeitten bitter bestraft.“

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.