Was für ein Comeback: Christian Hirschbühl im Finale beim Weltcup Zürs

Sport / 27.11.2020 • 13:27 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf der Roten Piste noch zurück, explodierte Christian Hirschbühl im zweiten Run und zog als Elfter ins 16er-Finale ein. <span class="copyright">gepa</span>
Auf der Roten Piste noch zurück, explodierte Christian Hirschbühl im zweiten Run und zog als Elfter ins 16er-Finale ein. gepa

Mit einer enormen Leistungssteigerung im zweiten Lauf katapultierte sich der Lauteracher unter die Top 16, die heute Abend (ab 17.45 Uhr/ORF 1, live) um den Sieg im Parallelbewerb fahren.

Zürs Pünktlich mit dem Qualistart zeigte sich auch die Sonne über den Bergspitzen von Zürs am blauen Himmel. Doch die Piste war erneut in einem perfekten Zustand, daran änderten selbst die für November hohen Temperaturen auf 1800 Meter nichts. Und wie von Christian Hirschbühl in den VN beschrieben, entwickelte sich die Qualifikation zu einem “Hundertstel-Gemetzel”. Dabei hatte der 30-Jährige nach dem ersten Lauf auf dem roten Kurs schon kleinere Bedenken. “Vier Zehntel sind fast zu viel”, sagte er nach der erfolgreichen Qualifikation. Diese gelang mit einem perfekten zweiten und einem Skiwechsel in der Pause. “Da konnte ich dann aktiver fahren, die Schwünge kürzer halten.” Hirschbühl war schließlich in 22,98 Sekunden einer von neun Läufern, die im zweiten Run unter der 23-Sekunden-Marke blieben.

Cool, im Finale zu stehen

Die Erwartungen für das Finale formuliert der Vorarlberger ganz klar: “Das Beste geben und dann schauen, wer der Schnellere ist.” Nicht mehr und nicht weniger. Er ist also bereit nach der Qualifikation, in der 65 Fahrer um 16 Plätze kämpfen. “Ich habe gewusst, dass es eine enge Partie wird.” Nach Liensberger bei den Damen ist Vorarlberg also auch bei den Herren im Top-16-Finale der Schnellsten vertreten. “Einfach cool, dabei zu sein”, sagt Hirschbühl und freut sich auf die abendlichen Mann-gegen-Mann-Duelle. Sein Gegner dann im sechsten Lauf? Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde. Und da werden wieder Erinnerungen an seinen letzten Weltcup-Einsatz in Alta Badia wach. Damals war mit Henrik Kristoffersen ebenfalls ein Norweger der Gegner.

Ski Alpin

Weltcup Zürs

PAR Herren, Qualifikation

1. Stefan Luitz (GER) 45,77 Sek. – 2. Alexis Pinturault (FRA) +0,03 – 3. Alexander Schmid (GER) +0,07 – 4. Adrian Pertl (AUT) +0,26 – 5. Thibaut Favrot (FRA) +0,28 – 6. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) +0,35 – 7. Semyel Bissig (SUI) +0,37 – 8. Henrik Kristoffersen (NOR) +0,39 – 9. Filip Zubčić (CRO) +0,45 – 10. Erik Read (CAN) +0,46 – 11. Christian Hirschbühl (AUT) +0,47 – 12. ex aequo Gino Caviezel (SUI) und Atle Lie McGrath (NOR) je +0,48 – 14. Timon Haugan (NOR) +0,52 – 15. Dominik Raschner (AUT) +0,53 – 16. Mathieu Faivre (FRA) +0,54.

Nicht qualifiziert u. a.: 19. ex aequo Fabio Gstrein (AUT) und Roland Leitinger (AUT) +0,63 – 30. Michael Matt (AUT) +0,93 – 37. Matthias Mayer (AUT) +1,04 – 45. Vincent Kriechmayr (AUT) +1,33

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