Lustenau fährt mit viel Selbstvertrauen an den Wörthersee

Sport / 28.11.2020 • 17:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nach zwei Siegen in Folge will Austria Lustenau auch beim großen Favoriten Austria Klagenfurt jubeln. <span class="copyright">GEPA</span>
Nach zwei Siegen in Folge will Austria Lustenau auch beim großen Favoriten Austria Klagenfurt jubeln. GEPA

Austria Lustenau ist in Klagenfurt auf Punkte aus.

Lustenau Der Restart nach der coronabedingten Spielpause von Austria Lustenau ist bestens gelaufen. Aus den zwei Spielen gegen den FAC und den Kapfenberger SV konnten die Lustenauer sechs Punkte einfahren und stehen in der Tabelle mit 15 Zählern wieder auf Tuchfühlung mit dem oberen Tabellendrittel. Geht es nach Trainer Alexander Kiene, soll dieser Trend fortgesetzt werden. „Die Jungs konnten durch die beiden Siege richtig viel Selbstvertrauen tanken und ich merke, dass sie mehr wollen, richtig gierig sind. Faktoren, die immer wichtig sind in einer Fußballmannschaft. Sie haben, so wie ich, richtig Bock, weiter zu punkten“, freut sich der Trainer schon auf den großen Zweitligakracher bei Austria Klagenfurt.

„Wir müssen als Team in der Defensive kompakt und stabil arbeiten. Aber wir werden uns sicher nicht hinten reinstellen. Wir wollen was mitnehmen aus Klagenfurt.“

Alexander Kiene, Trainer Austria Lustenau

Dass die Kärntner als beste Heimmannschaft der Liga (13 Punkte aus fünf Spielen) als Favorit gehandelt werden, ist dem Deutschen klar. „Wir wissen schon, was uns erwartet. Aber auf genau diese Spiele freuen wir uns.“ Laut Kiene gilt es am Sonntag zur Matinee (10.30 Uhr) vor allem wieder jene Stabilität in der Defensive an den Tag zu legen, die die Mannschaft zuletzt ausgezeichnet hat, ohne dabei die Offensive zu vernachlässigen. Dabei gibt der Coach auch gleich ein Versprechen ab: „Wir müssen als Team in der Defensive kompakt und stabil arbeiten. Aber wir werden uns sicher nicht hinten reinstellen. Wir wollen was mitnehmen aus Klagenfurt.“

Brandon Baiye zeigt an: Nach zwei Toren in den letzten beiden Spielen will Austrias Mittelfeldmotor sein drittes in Folge erzielen.<span class="copyright">gep</span><span class="copyright">a</span>
Brandon Baiye zeigt an: Nach zwei Toren in den letzten beiden Spielen will Austrias Mittelfeldmotor sein drittes in Folge erzielen.gepa

Qual der Wahl

Ob die Austria wieder auf ihren Toptorschützen Haris Tabakovic von Start weg zurückgreifen kann, bleibt fraglich. Noch fehlen dem Schweizer die Kräfte für 90 Minuten. Dennoch: Im Kader wird der Goalgetter, der in sieben Einsätzen schon vier Tore erzielte, definitiv stehen. Der körperlichen Belastung in der englischen Runde hat der Trainer schon in den letzten beiden Matches vorgebeugt, ließ kräftig rotieren. „Es war auch notwendig, denn die Corona-Rückkehrer stehen bei weitem noch nicht bei einhundert Prozent. Aber jeder, der aufgelaufen ist, hat seine Sache gut gemacht“, so Kiene, dem erneut die Ausländerregelung zu schaffen macht. Bereits in Kapfenberg musste Blankson Anoff auf die Tribüne, wer schlussendlich die Fahrt zum Kracher in Klagenfurt antritt, entscheidet das Trainerteam beim heutigen Abschlusstraining. „Bitter, denn verdient hätte es sich jeder“, so der 42-Jährige.

Fussball, 2. Liga, 11. Spieltag

Austria Klagenfurt – Austria Lustenau Sonntag

Wörthersee Stadion, 10. 30 Uhr, SR

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