Lipsbergs-Festspiele

Sport / 29.11.2020 • 21:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Roberts Lipsbergs war für das Torfestival des EC Bregenzerwald mitverantwortlich, erzielte in zwei Spielen fünf Tore.Lerch
Roberts Lipsbergs war für das Torfestival des EC Bregenzerwald mitverantwortlich, erzielte in zwei Spielen fünf Tore.Lerch

Stürmer Roberts Lipsbergs mit fünf Toren in zwei ECB-Heimspielen.

Dornbirn Der EC Bregenzerwald musste zweimal binnen 24 Stunden ran und schlussendlich standen sechs Punkte zu Buche. Beim ersten Auftritt gegen das Schlusslicht aus Linz machten die in allen Belangen überlegenen Wälder wenig Federlesen. Bereits nach 44 Sekunden gab Torjäger Roberts Lipsbergs erstmals seine Visitenkarte ab. Julian Zwerger sowie Jesper Akerman mit einem Blueliner (15./5:4), nachdem Alexander Maxa beziehungsweise Jonas Kail im Anschluss an eine „Meinungsverschiedenheit“ die Fäuste hatten sprechen lassen und vorzeitig unter die Dusche geschickt wurden, sorgten schon vor der ersten Eisreinigung für die Vorentscheidung. Im zweiten Drittel stellte Daniel Ban mittels Doppelpack auf 5:0 (21.,31.). Lipsbergs (48.) sowie Adem Kandemir (59.) machten dann den Deckel drauf.

Tags darauf hieß der Gegner KAC II und nach einer ausgeglichenen Anfangsphase drückten die Juurikkala-Cracks aufs Tempo. Aus einer Vielzahl von Chancen resultierten immerhin drei Treffer, zwei davon im Powerplay (Lipsbergs/8., Metzler/14.) und einer in Unterzahl, erneut durch Lipsbergs (19.). Wenige Sekunden vor der Pausensirene durchbrach Valentin Hammerle dann allerdings mit dem Anschlusstreffer die beinahe 80-minütige Torsperre von Felix Beck und gleich nach Wiederbeginn verkürzten die Gäste auf 2:3 (22.). Die Antwort der Wälder ließ jedoch nicht lange auf sich warten, Metzler (25.) und Lipsbergs (29.) stellten auf 5:2. In der Folge agierten beide Teams auf Augenhöhe, nach dem dritten Treffer keimte bei den Kärntnern noch einmal Hoffnung auf, Jesper Akerman gelang jedoch das erlösende 6:3 (53.). Den Schlusspunkt setzte Panu Hyyppä (57.). „Die Jungs haben in beiden Partien einen super Job gemacht, im Spiel nach vorne haben wir uns enorm verbessert“, resümierte Markus Juurikkala. siha

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