Wintersport in Kürze

Sport / 29.11.2020 • 20:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Premierensieg für Norweger Granerud

Ruka Halvor Egne Granerud hat einen Auftakt-Weltcup-Triplesieg des Deutschen Markus Eisenbichler verhindert. Der 24-jährige Norweger holte in Ruka überraschend dank eines 142-m-Satzes im zweiten Durchgang nach Halbzeitrang vier erstmals in seiner Karriere den Sieg. Eisenbichler, der über 10 Punkte vor dem Norweger Robert Johansson geführt hatte, musste sich 9,9 Zähler hinter Granerud mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde der Pole Dawid Kubacki (+16,4). Bester Österreicher wurde Markus Schiffner, der sich mit einem 134-m-Sprung vom 23. Zwischenrang auf Position elf katapultierte. Punkte für das dezimierte ÖSV-Team, das wegen zahlreicher Coronafälle nur mit einer B-Auswahl in Finnland war, holten noch Clemens Leitner als 19. und erstmals in seiner Karriere Timon-Pascal Kahofer als 22.

Lamparter Vierter

Ruka Zum Abschluss des Triples der Nordischen Kombinierer beim Weltcup in Ruka hat es für das österreichische Team knapp nicht für einen Podestplatz gereicht. Johannes Lamparter belegte nach einem Großschanzen-Sprung sowie einem 10-km-Langlaufrennen Rang vier, 11,8 Sekunden hinter dem norwegischen Sieger Jens Lurass Oftebro. Die Deutschen Fabian Rießle (+1,9 Sek.) und Manuel Faißt (+6,4) wurden Zweiter und Dritter. Jarl Magnus Riiber war nicht am Start. Dem Norweger wurde seine Disqualifikation am Donnerstag im provisorischen Wertungsdurchgang zum Verhängnis. Dieser kam in die Wertung, da am Sonntag wegen Windes nicht gesprungen werden konnte.

Drei Mal in Top 20

Kontiolahti Österreichs Top-Biathletinnen haben beim Weltcup-Auftakt in Kontiolahti besser als ihre männlichen Teamkollegen abgeschnitten. Während Simon Eder, Julian Eberhard und Co. sowohl im Einzel als auch in der Verfolgung die Top 20 verpassten, schafften die ÖSV-Frauen drei Platzierungen in diesem Bereich. Waren im Einzel Dunja Zdouc 14. und Julia Schwaiger 17., kam Lisa Hauser im im 7,5-km-Sprint auf Platz 13 (+1:13,9 Min.). Der Sieg ging an die Schwedin Hanna Öberg.

Weltcupfinale in
Peking verschoben

Ruka Nach den Kunstbahnrodlern hat nun auch der Bob- und Skeleton-Weltverband den Weltcupbewerb im März 2021 in Peking gestrichen. Das Training auf der neuen Olympiabahn Yanqing für die Winterspiele 2022 soll vom 5. Oktober bis zum 2. November 2021 stattfinden. Dabei erfolgt eine Trennung von Bob und Skeleton.

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