Der EHC nimmt die erste Hürde

Sport / 23.03.2021 • 23:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kapitän Max Wilfan erzielte beim 6:2-Heimerfolg den ersten und letzten Treffer des EHC Lustenau, der im Viertelfinale nun auf Asiago trifft. VN/STiplovsek
Kapitän Max Wilfan erzielte beim 6:2-Heimerfolg den ersten und letzten Treffer des EHC Lustenau, der im Viertelfinale nun auf Asiago trifft. VN/STiplovsek

Mit einem 6:2 Erfolg fixieren die Lustenauer den Einzug ins Viertelfinale.

Lustenau Was am Ende wie eine klare Sache aussieht, war ein hartes Stück Arbeit. Der EHC schien nach dem klaren 7:2-Erfolg in Ritten auch im Heimspiel nach 30 Minuten klar auf der Siegerstraße zu sein. Nach Treffern von Kapitän Max Wilfan, Verteidiger Renars Karkls und Torgarant Chris D’Alvise führten die Lustenauer zur Hälfte des Spiels mit 3:0. Nach dem ersten Treffer der Südtiroler (28. Markus Spinell) verlor der EHC aber komplett den Faden und zehn Sekunden vor der zweiten Drittelpause begann nach dem Anschlusstreffer durch MacGregor Sharp das große Zittern.

Im letzten Drittel schwächten sich die Rittner Buam aber selber. Nach einem Foul von Andreas Lutz an EHC-Goalie Lukas Reihs, der immer noch den verletzten Anthony Morrone vertritt, kassierten die Gäste eine Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe. Reihs konnte zum Glück weiterspielen, denn auf der Bank saß der 16-Jährige, völlig unerfahrene Nachwuchsgoalie Erik Koch.

Die Gastgeber nützten die lange Überzahl nicht für eine Vorentscheidung und mussten nach einem schweren Fehler von Verteidiger Albert Krammer sogar froh sein, nicht den Ausgleich zu kassieren.

So dauerte es bis zur 57. Minute, ehe D´Alvise die Hausherren mit dem 4:2 erlöste. Die empty-net-Treffer von Martin Grabher Meier und Kapitän Max Wilfan waren nur noch Draufgabe.

Im Viertelfinale ab Samstag geht es nun für das einzige im Meisterschaftsrennen verbliebene Ländle-team gegen Asiago. Die nach dem Grunddurchgang viertplatzierten Italiener konnte der EHC im letzten Spiel der regulären Saison mit 5:1 bezwingen. OP