EHC mit einem Bein im Halbfinale

Sport / 01.04.2021 • 23:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
EHC mit einem Bein im Halbfinale
Max Wilfan und Kollegen durften sich über einen 6:0-Sieg gegen den HC Pustertal freuen.

Lustenau feierte gegen erstatzgeschwächte Pustertaler einen glatten 6:0-Erfolg.

Bruneck Der EHC Lustenau hat das Ticket für das Halbfinale in der Alps Hockey League so gut wie in der Tasche. In Bruneck feierte die Mannschaft von Trainer Mike Flanagan gegen den von Covid-19-Fällen erstatzgeschwächten HC Pustertal einen glatten 6:o-Erfolg. In der Best-of-Three-Serie steht es somit 1:0, mit einem zweiten Sieg im Rückspiel am Samstag in der Rheinhalle (19.30 Uhr) wären Maximilian Wilfan und Co. im Halbfinale.

Lukas Haberl brach den Bann

Dem HC Pustertal fehlten bei seinem wohl letzten Auftritt der Geschichte im alten Rienz-Stadion mit Massimo Carozza, Luke Pither, Alex De Lorenzo Meo, Max Oberrauch, Viktor Schweitzer, Davide Conci, Stephen Lee wegen der Corona-Maßnahmen gleich mehr als ein halbes Dutzend Stammkräfte. Damit das Team aus Bruneck spielfähig war mussten vom Farmteam in Brixen die beiden Stürmer Kevin Baumgartner und Alex Zecchetto losgeeist werden. Der EHC ließ den Hausherrn zu Beginn noch etwas Luft, ermöglichte Yuri Cristellon die erste Chance im Spiel. Bei einer kleinen Bankstrafe für beide Mannschaften verpassten Martin Grabher ;eier und Renars Karkls die ersten Lustenauer Möglichkeiten. Weitere Chancen erspielten sich im Startdrittel Elias Walenta (5.) Arturs Ozolins (5.) David König (8.), sowie Stefan Hrdina (12.). Auf der anderen Seite behielt Lukas Reihs gegen Armin Hofer(12.), Tommasso Traversa (14.) und Brett Perlini (14.) die Oberhand. Ein schöner Alleingang von Lukas Haberl über die rechte Seite wurde dann mit der 1:0-Führung für den EHC belohnt.

Vier Tore im Mittelabschnitt

Damit war der Bann gebrochen. Ein Schuss aus dem Hinterhalt von Chris D‘Alvise fand über einen Umweg zum 2:0 (24.) in den Kasten der Südtiroler. Beim 3:0 (32.) spielte Ozolins Hrdina frei, beim 4:0 (34.) zupfte D‘Alvise die Scheibe an Torhüter Colin Furlong vorbei ins Netz.
Im Überzahlspiel war dann Ozolins nach einer schönen Kombination mit dem 5:0 (36.) zur Stelle, bei den Bruneckern hütete inzwischen Hannes Stoll das Gehäuse. Eine schöne Einzelaktion von Wallenta bedeutete das 6:0 (46.) und auch den Endstand. Torhüter Reihs, der sich auf seine solide Leistung seiner Vorderleute verlassen durfte, wehrte 27 Schüsse ab und feierte ein Shut-out.