Ein Remis der ganz mageren Sorte

Sport / 02.04.2021 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Austrias Stürmer Adriano Bertaccini war in seinen Aktionen gegen Steyr glücklos.gepa
Austrias Stürmer Adriano Bertaccini war in seinen Aktionen gegen Steyr glücklos.gepa

Beim Krisengipfel zwischen Steyr und Austria Lustenau gab es keinen Sieger.

Steyr Extrem magere Kost, die Vorwärts Steyr und Austria Lustenau den Fußballfans in der 20. Runde geboten haben. Am Ende blieb es nach zwei extrem torchancenarmen Halbzeiten bei einem gerechten Unentschieden. Ein Remis, das beiden Teams nicht weiterhilft. Damit bleiben die Oberösterreicher und Lustenau weiterhin die formschwächsten Mannschaften der 2. Liga. Steyr gelang mit dem 0:0 erst der zweite Punkt im Frühjahr und Lustenau hält weiter nach sieben Spielen im Jahr 2021 bei nur einem Sieg.

Neue Kräfte am Werk

Austria-Coach Alexander Kiene musste aufgrund von Verletzungen von Haris Tabakovic, Till Cissokho, Michael Lageder und der Sperre von Christoph Freitag seine Mannschaft umbauen. Wallace, Adriano Bertaccini, Pius Grabher, Dragan Marceta und Fabian Gmeiner bekamen ihre Chance. Auswirkungen auf das Spiel hatte das aber allesamt nicht. Einzig Bertaccini (27.) tauchte einmal gefährlich vor Steyr-Goalie Bernhard Staudinger auf, vergab aber. Im Gegenzug hatte die Kiene-Elf Glück, als ein Kopfball von Marcel Monsberger knapp über die Latte strich.

Kein Lucky Punch

Die zweite Halbzeit gestaltete sich fast noch ärmer an Torchancen als die erste. Erst kurz vor Ende der Partie, als auf beiden Seiten die Kräfte nachließen, gab es für beide Teams Möglichkeiten für den Lucky Punch. Doch erneut Bertaccini (83.) vergab alleinstehend vor dem Goalie der Oberösterreicher und bei der Chance von Daniel Bilic (85.) hatte Austrias Schlussmann Domenik Schierl gottlob noch seine Fingerspitzen am Ball und rettete zumindest den einen Punkt. Einzig erfreulich aus Lustenauer Sicht: Erstmals in diesem Jahr blieb man ohne Gegentreffer.