Bald-Meister FC Bayern freut sich auf Neymar und Co.

Sport / 05.04.2021 • 22:57 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Leon Goretzka (l.) besorgte gegen Leipzig das 1:0 und somit praktisch den neunten Meistertitel in Folge für die Bayern. Das wurde natürlich dementsprechend gefeiert - hier mit Thomas Müller (r.).REUTERS
Leon Goretzka (l.) besorgte gegen Leipzig das 1:0 und somit praktisch den neunten Meistertitel in Folge für die Bayern. Das wurde natürlich dementsprechend gefeiert – hier mit Thomas Müller (r.).REUTERS

„Finale können wir“, freut sich Bayern-Trainer Flick auf das Königsklassen-Viertelfinale.

Leipzig, München Hansi Flicks Oster-Geschenk von zwei freien Tagen genossen seine Fast-Meister zufrieden im Familienkreis. Die vielbelasteten Bayern-Stars durften nach der Machtdemonstration im Bundesliga-Endspiel gegen RB Leipzig noch einmal durchschnaufen, bevor der Countdown auf das Champions-League-Spektakel gegen Neymar, Kylian Mbappé & Co. beginnt.

„Finale können wir“, sagte Flick über das Motto des Münchner Meisterstücks. „Die Mentalität unserer Mannschaft ist einfach klasse. Es macht Spaß und gibt einem ein wahnsinniges Vertrauen in die eigene Stärke.“

Uneinholbare sieben Punkte

Die nach dem 1:0 in Leipzig fest eingeplante neunte deutsche Fußball-Meisterschaft nacheinander war für die Serienchampions die perfekte Einstimmung auf die Neuauflage des Königsklassen-Endspiels gegen Paris Saint-Germain, zu der es diesmal im Viertelfinale kommt. „Ich denke, dass es zwei ganz andere Spiele werden“, mutmaßte Kapitän Manuel Neuer vor dem Wiedersehen mit PSG am Mittwoch in München und sechs Tage später in Frankreichs Hauptstadt.

Weltfußballer Robert Lewandowski muss mehr als sieben Monate nach dem Triumph von Lissabon diesmal im prestigeträchtigen Kräftemessen wegen seiner Knieverletzung weiter ersetzt werden.

Anders als die Bayern verloren die von zwei Corona-Fällen geplagten Pariser Künstler am Wochenende das Spitzenspiel gegen OSC Lille mit 0:1, Neymar mit Gelb-Rot – und die Tabellenspitze. Dagegen zementierten die Münchner ihren Titel-Ruf.

Bayern als Final-Künstler

„Wenn man die letzte Saison dazu nimmt mit Dortmund als Finalspiel, haben wir sechs Finals gewonnen“, sagte Flick, der die Osterruhe für seine Serienchampions mit den hohen Belastungen begründete. „Die nächsten Wochen bis Ende April werden für alle sehr tough.“ Entspannt verbrachten seine Spieler die freien Stunden mit den Familien oder wie Müller auch mit Pferd und Kaninchen – bevor sich der Vize-Kapitän wieder der „heißesten Phase der Fußballsaison“ widmete.

Gratulationen zum 31. Meistertitel nahm der Tabellenführer um Torschütze Leon Goretzka noch nicht entgegen. Obligatorisch wurde der Hinweis auf die ausstehenden sieben Spiele und noch zu verteilende 21 Punkte gegeben. Aber sieben Zähler Vorsprung hat sich in der Liga-Historie zu diesem Saisonzeitpunkt keiner mehr nehmen lassen. „Es ist ein großer Schritt, aber noch nicht der entscheidende“, sagte Goretzka, der von Müller zuvor mit dem Spitzenamen „Scoretzka“ bedacht worden war. „Thomas hatte wohl Langeweile in der Länderspielpause. Daher musste ich heute liefern.“

„Finale können wir, die Mentalität unserer Mannschaft ist einfach klasse!“

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