Guerin vor einer längeren Pause

Sport / 05.04.2021 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alexis Guerin steht nach einem Sturz mit einer Schulterverletzung seinem Team Vorarlberg für längere Zeit nicht zur Verfügung.Stiplovsek
Alexis Guerin steht nach einem Sturz mit einer Schulterverletzung seinem Team Vorarlberg für längere Zeit nicht zur Verfügung.Stiplovsek

Leader des Radteams Vorarlberg zog sich eine Schulterfraktur zu.

Tours Es war ein rabenschwarzer Tag für das Radteam Vorarlberg beim Frühjahrsklassiker La Roue Tourangelle UCI. Die starke Fahrweise der Mannschaft ging in Anbetracht der Ereignisse unter. Roland Thalmann beendete das Rennen über 204 Kilometer als 24. Nach einer aktiven Anfangsphase mit einigen Attacken wurden Mitfavorit Filippo Fortin und Adrià Moreno in einen Massensturz verwickelt, beide mussten das Rennen beenden. Fortin kam mit Blessuren davon, bei Moreno ergab eine Untersuchung im Spital den Verdacht auf eine leichte Hand- bzw. Armverletzung.

Nach Erstversorgung ins Spital

Im Finale des Rennens kam im vorderen Teil des Feldes ein Fahrer zu Sturz. Alexis Guerin, Erfolgsgarant im Team Vorarlberg, fuhr unmittelbar dahinter, konnte nicht mehr ausweichen. Er stürzte ebenfalls und bleibt regungslos liegen. Nach ärztlicher Erstversorgung konnte er ins Spital transportiert werden. Die Diagnose: Eine Fraktur an der Schulter, Beeinträchtigung der Patellasehne und eine Gehirnerschütterung. Damit fällt Guerin für längere Zeit aus.

Nächster Einsatz Ende April

„Nach einem großartigen Saisonauftakt müssen wir aktuell einige richtige Dämpfer hinnehmen“, zeigte sich Team-Manager Thomas Kofler enttäuscht. „Aber der Sport lehrt uns das Leben immer wieder aufs Neue. Alle drei Fahrer sind gestandene Profis. Man sieht, dass mit harten Bandagen gekämpft wird, da viele Rennen aufgrund der Pandemie nicht stattfinden können. Deshalb wird mehr riskiert und voll reingehalten. Nun gilt es die Verletzungen auszukurieren und sich neu aufzubauen.“ Die nächsten Rennen in Frankreich wurden wegen des Lockdowns abgesagt. Kofler: „Somit werden wir ein Trainingscamp einschieben und mit Ende April wieder in den Rennbetrieb einsteigen.“