Austria Lustenaus Kampf gegen die Negativspirale

Sport / 09.04.2021 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Matthias Maak und seine Kollegen bei Austria Lustenau dürfen sich gegen Rapid Wien Amateure im Kampf gegen den Abstieg nicht noch einen Ausrutscher leisten.gepa
Matthias Maak und seine Kollegen bei Austria Lustenau dürfen sich gegen Rapid Wien Amateure im Kampf gegen den Abstieg nicht noch einen Ausrutscher leisten.gepa

Lustenau Wenn heute Austria Lustenau (14.30 Uhr) die Amateure von Rapid Wien im Planet Pure Stadion begrüßt, sollte eigentlich die Heimmannschaft als Favorit auftreten. Doch dem ist nicht so: Die jungen Talente aus Hütteldorf kommen mit Vorteilen und als Favorit ins Ländle. Der Vergleich macht sicher. Holte die Mannschaft von Austria-Trainer Alexander Kiene aus den acht Spielen im Jahr 2021 nur vier Punkte (ein Sieg, ein Remis, sechs Niederlagen), konnte die Truppe von Rapid-Legende Steffen Hofmann bereits 15 Zähler einfahren (fünf Siege, drei Niederlagen). Tabellarisch wären die Grün-Weißen aus Wien eigentlich schon an Lustenau vorbei, doch in der letzten Runde leistete man sich nach zwei Siegen in Folge mit dem 0:1 gegen Vorwärts Steyr einen Ausrutscher, rangiert aktuell aber nur einen Zähler hinter Austria Lustenau. Für die gilt heute: Verlieren verboten. Will man dies bewerkstelligen, wird es wohl endlich eine starke Defensivleistung brauchen. 18 Gegentreffer in den letzten acht Spielen sind eindeutig zu viel. „Ich nehme mich da als Verteidiger sicher nicht aus der Verantwortung, so kann und darf es nicht weitergehen. Heute gegen Rapids Amateure müssen wir unbedingt defensiv kompakt stehen, mit allem, was wir haben dagegenhalten. Nur so können wir etwas reißen“, berichtet Austrias Routinier Matthias Maak. Eine Erklärung für diesen Unlauf im Jahr 2021 hat er nicht, „wichtiger ist aber, dass jedem bei uns bewusst ist, um was es jetzt geht. Der Trainer, der Verein, jeder tut alles, um wieder Oberwasser zu bekommen. Wir sollten endlich anfangen, dies auch auf dem Platz zu zeigen“. VN-MKR