Gelernt, sich zu motivieren

Sport / 09.04.2021 • 18:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Einsamkeit des Laufens genießen, bei Trailruns für Wolfgang Fend keine Seltenheit.vn
Die Einsamkeit des Laufens genießen, bei Trailruns für Wolfgang Fend keine Seltenheit.vn

LSG-Vorarlberg-Obmann Wolfgang Fend über Corona und Österreich läuft.

Gaißau Als Obmann der LSG Vorarlberg weiß er um den Wunsch vieler Mitglieder, endlich wieder gemeinsam die Stimmung am Start, das gemeinsame Laufen, die Zuschauer an der Strecke. erleben zu können. Allein seit mehr als einem Jahr ist coronabedingt dieser soziale Kontakt bei den Laufsportbegeisterten auf ein Minimum reduziert worden. So auch bei der LSG, die Mitglieder von Bludenz bis Hohenweiler vereint. „Das fehlt natürlich“, sagt Fend. Zuletzt musste man auch den beliebten Trainingslauf von Bregenz nach Lingenau absagen. Auch die Jahreshauptversammlung im Vorjahr ist verschoben worden. Den Laufbegeisterten fehlt, so Fend, das direkte Messen, das gemeinsame Lauferlebnis. Persönlich, so erzählt der 58-Jährige, habe er gelernt, sich mit der Situation zu arrangieren. Geholfen habe ihm dabei auch die App „Strava“, wo man sich in einer Community virtuell mit Freunden messen kann. „Ich habe gelernt, mich im Kopf darauf einzustellen, allein zu laufen“, so der Gaißauer. Nicht, dass ihm das Treffen mit Gleichgesinnten nicht fehle, „aber ich bin gerne bei Trailruns dabei und da läufst du schnell einmal allein“.

Bei Österreich läuft ist er schon zum dritten Mal dabei. Und für ihn steht jetzt schon fest: „Ich laufe einen Halbmarathon. Die Rheindelta-Runde ist dafür geradezu ideal.“ Ob am 17. oder 17. April lässt er noch offen, weil: „Da lasse ich mich vom Wetter inspirieren.“ VN-cha