Wegen arger Finanzprobleme: Keine Bundesliga-Lizenz für die Wiener Austria

Sport / 13.04.2021 • 21:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Die Wiener Austria hat den nächsten Tiefschlag hinnehmen müssen. Drei Tage nach der Rückzugsankündigung von Trainer und Sportchef Peter Stöger hat der Senat 5 der Fußball-Bundesliga dem in Finanzproblemen befindlichen Traditionsclub in erster Instanz die Lizenz verweigert. Alle anderen elf Oberhausvereine (u. a. Cashpoint SCR Altach) und auch der Vorarlberger Zweitligist FC Mohren Dornbirn) erhielten hingegen die Spielgenehmigung. Betroffen davon auch das Austria-Farmteam Young Violets. Die Austria, die in den vergangenen Jahren eine Infrastrukturoffensive durchgeführt hat, kämpft derzeit mit massiven finanziellen Problemen.

Der jüngste Geschäftsbericht wies Verbindlichkeiten von 78 Millionen Euro aus. Alleine in der Saison 2019/20 schrieben die „Veilchen“ ein Minus von 18,8 Mio. Euro. Mithilfe der für luxuriöse Lifestyle-Produkte bekannten und im März als neuer Investor vorgestellten Insignia-Gruppe peilt die Austria eine wirtschaftliche Erholung und die Rückkehr auf die europäische Bühne an. Geld soll aber noch keines geflossen sein.