Die Lizenzuhr in Lustenau tickt weiter

Sport / 19.04.2021 • 20:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lustenau Die Uhr tickt, die Zeit rennt, und die 200.000-Euro-Marke war gestern Abend offiziell noch nicht geknackt. „Ich gehe davon aus, dass es passieren wird“, ist Austria Lustenaus Vorstandssprecher Bernd Bösch optmistisch. Und der 60-Jährige erklärt, warum er ob der Crowdfunding-Aktion sehr positiv ist und bleibt. „Normalerweise“, so Bösch, müssen wir in den Lizenzunterlagen rund 70 Prozent der genannten Sponsoren im Budget bestätigen. Danach bleibt uns die Zeit, mit den anderen die Abschlüsse in Ruhe zu gestalten. Diese Zeit haben wir jetzt einfach nicht, deshalb arbeiten wir auf Hochdruck, um die Lizenz nicht nur über die Stadionzulassung zu erhalten.“ Die Austria will also mit der Schnellschussaktion über Gönnerkarten, Sponsoren und nicht zuletzt Spenden jene fehlenden 460.000 Euro im Budget hinterlegen, damit man in zweiter Instanz die Liquiditätsrechnung auf Zustimmung durch das Protestkomitee stößt. Nach Mittwoch wird es sich zeigen, ob das ambitionierte Ziel erreicht wurde. Dann müssen neben dem bereits übermittelten Protestschreiben und dem Ansuchen, gemeinsam mit der Politik die Stadionzulassung zu erreichen, auch die neuesten Liquiditätsunterlagen zur Lizenzerhaltung bei der Liga eintreffen. „Wir rechnen damit, denn wir wollen nicht vor das Schiedsgericht gehen“, bringt es Bösch auf den Punkt.

Sportlich? Da gibt es leichte Entwarnung um die Oberschenkelverletzung von Abwehrchef Matthias Maak (28). VN-cha