Nächste Heimreise ohne Punkte im Gepäck

Sport / 23.04.2021 • 22:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das 0:1 beim FAC war bereits die 13. Niederlage von Austria Lustenau in der Saison.gepa
Das 0:1 beim FAC war bereits die 13. Niederlage von Austria Lustenau in der Saison.gepa

Austria Lustenau unterliegt dem FAC Wien mit 0:1.

Wien Hinten souverän, vorne non-existent. Das Gastspiel der Lustenauer Austria beim FAC lässt sich recht einfach zusammenfassen. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben den Gegner vom Tor weggehalten. Schlussendlich hatten wir aber einfach zu wenig Durchschlagskraft, haben uns zu wenige Chancen erspielt“, sah auch Pius Grabher das Problem. Denn in der Offensive fand die Elf von Alexander Kiene nie so wirklich die richtigen Lösungen. Doch auch der FAC stellte im Angriff nicht die ganz große Gefahr dar. Und wenn was bei den Floridsdorfern lief, dann meist über Marco Sahanek, der den Ball immer wieder nach vorne trieb und seine Vorderleute dirigierte. So verzeichnete der Rechtsaußen auch die beste Möglichkeit der ersten Hälfte – seinen 20-Meter-Schuss konnte Schierl aber noch über die Latte drehen (36.). Auch bei einer Möglichkeit von Stürmer Schmid hatte der Schlussmann noch seine Finger im Spiel, parierte in der 34. Spielminute aus kurzer Distanz ganz stark.

13. Niederlage

Was sich schon vor der Pause abzeichnete, war dann nach dem Seitenwechsel deutlich: Der FAC wurde stärker, die Partie wurde ausgeglichen. Abermals hatte Sahanek die Top-Chance auf die Führung auf dem Fuß: Nach guter Vorarbeit von Schmid versprang ihm der Ball aber, Glück für die Austria (56.). Im weiteren Spielverlauf zeigten sich beide Teams nicht mehr wirklich gefährlich – ein Weitschuss des eingewechselten Wallace (62.) blieb aufseiten Lustenaus das höchste der Gefühle. „Es war klar: Wer heute das erste Tor schießt, wird gewinnen“, so der Austria-Kapitän. Und da diesen Treffer die Gastgeber erzielten, setzte es für die Austria die nächste Niederlage. Marco Sahanek – bester Mann am Platz – erzielte das Goldtor nach einem Foulelfmeter (75.). „Am Ende nützt es nichts. Es gilt wieder aufzustehen und weiterzumachen.“