Auf der Birkenwiese jubelten nur die Gäste

Sport / 25.04.2021 • 20:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein verzweifelter Egzon Shabani.GEPA
Ein verzweifelter Egzon Shabani.GEPA

FC Dornbirn verliert gegen die Juniors OÖ deutlich mit 0:3 (0:1).

Dornbirn So grausam kann der Fußball sein. 80 von 90 Minuten spielte der FC Dornbirn gut, hatte einige hochkarätige Chancen und verlor dennoch gegen die Juniors Oberösterreich mit 0:3 – dank drei verteilten Geschenke. Zur Erinnerung: Zur Winterpause nach 13 Spieltagen waren die Rothosen die drittstärkste Abwehr der Liga – mit nur 14 Gegentoren. Davon ist man im Moment meilenweit entfernt. Aber auch die eklatanten Offensivschwächen machen sich immer deutlicher bemerkbar, besonders nach dem Abgang von Torjäger Lukas Fridrikas.

Geschenke verteilt

Diese achte Heimpleite hat sich die Mannschaft von Trainer Markus Mader ganz klar selbst zuzuschreiben. Sieben Großchancen wurden leichtfertig vergeben, gleichzeitig präsentierte sich Gäste-Torwart Tobias Lawal von seiner besten Seite. Vor allem der Deutsche Tom Zimmerschied biss sich an fünf Chanchen die Zähne aus.

Ein besonderes Problem spiegelte sich aber in der Dreier-Abwehrreihe des FCD wider: Hier nahmen die Gäste dreimalige Geschenke dankend an. Zuerst bugsierte Innenverteidiger Felix Gurschler eine Hereingabe von Alexander Michlmayr unglücklich ins eigene Tor (9.). Die Entscheidung fällte dann der eingewechselte Patrick Plojer mit einem flachen Ball ins lange Eck zum 2:0 für die Juniors (64.), bevor der Ludescher Valentino Müller mit einem sicher verwandelten Strafstoß den Endstand besorgte (77.).

Das einzig Positive aus dieser Partie: das Comeback von Dornbirns Abwehrchef Mario Jokic. Zu allem Überfluss verletzte sich nämlich noch Lukas Allgäuer erneut im Oberschenkel, was für ihn das Saisonende bedeutet. Dementsprechend reagierte auch Trainer Mader nach dem Spiel: „Das tut verdammt weh, wenn man nach so einer starken Leistung und sehr vielen Hochkarätern wieder mit leeren Händen dasteht. Die katastrophale Chancenauswertung kostet uns den möglichen Heimerfolg.“ VN-TK