Olivier und Greber sind ÖSV-intern top

Sport / 28.04.2021 • 08:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Olivier und Greber sind ÖSV-intern top
Victoria Olivier fuhr in der Spar-Rookie-Wertung der Konkurrenz auf und davon. gepa

Der Vorarlberger Nachwuchs zeigt im Spar-Cup auf.

Schwarzach Die Leistungen der Vorarlberger Nachwuchs-Skirennläufer freuen nicht nur den Skiverband, sondern auch den Spar-Konzern. Die Lebensmittelkette unterstützt mit dem „Spar-Jugendcup“ und dem „Spar-Rookie-Cup“ die Talente in einer eigenen Wertung, die Besten der österreichischen alpinen FIS-Rennlaufserie werden mit Warengutscheinen der belohnt. Spar lobt dafür 3000 Euro aus.

100 Zähler Vorsprung

Victoria Olivier setzte sich im „Rookie-Cup“ der weiblichen Jugend überlegen durch. Mit 752 Punkten wies die 16-jährige Head-Pilotin aus Au genau 100 Zähler Vorsprung auf die Tirolerin Natalie Falch auf. Als zweitbeste VSV-Athletin erreichte Angelina Salzgeber Platz sieben.

Bei den Burschen klassierte sich der 18-jährige Mellauer Jakob Greber, allerdings als Jahrgangsjüngster, mit 655 Punkten im „Spar-Jugendcup“ auf den dritten Platz. Platz eins gehörte dem Tiroler Kilian Pramstaller mit 735 Zählern. Bei den Mädchen kam Lea Lipburger als beste Vorarlbergerin auf Rang vier, Amanda Salzgeber wurde trotz einer verletzungsbedingt kürzeren Saison Sechste.
Die Wertung dient neben weiteren Faktoren als Grundlage für die Selektion der ÖSV-Nachwuchs-AthletInnen der Jahrgänge 2002 und 2003 und wird für eine mögliche ÖSV-C-Kader-Qualifikation herangezogen.

„Die Spar-Jugendcupwertung ist für einen Nachwuchsathleten ein wichtiges Kriterium“, erklärt Christian Greber, Nachwuchsleiter im ÖSV. Für die Läufer des zweiten und dritten FIS-Jahrgangs gibt es einen Schlüssel mit einer Anzahl von Rennen, von denen die besten in die Wertung kommen. Die Serie läuft über die ganze Saison, ist für die Zusammenstellung des ÖSV-Kaders relevant. „In dieser Wertung muss man vorne dabei sein.“ In den Kaderrichtlinien sind noch das Trainerurteil, der direkte Vergleich, die Entwicklung oder die konditionelle Testung verankert. Greber: „Man muss sich jedes Jahr neu beweisen.“ Der Rookie-Cup, also der Jahrgang 2004, hat mit den Kadereinteilung noch nichts zu tun. „Das ist die FIS-Einsteigerkategorie, da gilt das Trainerurteil.“

Feurstein machte es vor

Vorarlberg war auch in den vergangenen Jahren in diesen Konkurrenzen sehr gut vertreten. Lukas Feurstein gewann 2018/19 den Jugendcup, Magdalena Egger wurde damals Zweite hinter Lisa Grill. Emily Schöpf, Magdalena Kappaurer und Pia Lingg landete auf den Plätzen sechs bis acht, die Wertung bei den Neulingen sicherte sich Amanda Salzgeber. In der vergangenen Saison setzte sich Amanda Salzgeber im Jugendcup durch, Jakob Greber war bei den Rookies vorne.