Schweizer Rakete soll wieder zünden

Sport / 28.04.2021 • 20:54 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Schweizer Rakete soll wieder zünden

Radteam Vorarlberg setzt im hochkarätig besetzten GP Vorarlberg auf Titelverteidiger Colin Stüssi.

Nenzing Radsportfans im Vierländereck sind am Samstag, dem Tag der Arbeit in Österreich, aufgrund der Pandemiebeschränkungen nur am Straßenrad erlaubt. Aus sportlicher Sicht verspricht die zehnte Auflage Grand des Prix Vorarlberg in der Region um Nenzing aber ein Leckerbissen der Extraklasse zu werden. Nahezu die gesamte nationale Elite sowie insgesamt 200 Fahrer aus zehn Nationen, darunter 16 UCI-Profiteams, sind Garant für packende Rad-an-Radduelle um die Platzierungen in der Tageswertung und Punkte in der rot-weiß-roten Rad-Bundesliga.

Start-/Zielbereich abgeriegelt

Start und Ziel befinden sich bei der wegen der Sicherheitsbestimmungen abgeriegelten Sportmittelschule Nenzing, die nur mit einer Genehmigung zugänglich ist. Um 11 Uhr erfolgt der Startschuss auf den 17,8 Kilometer langen Rundkurs, der über Schlins, Röns, Satteins, Frastanz und Beschling führt, insgesamt neun Mal zu bewältigten ist, ehe nach 162,2 Kilometern und rund 2000 Höhenmetern um ca. 14.30 Uhr in Nenzing der Tagessieger gekürt wird.

Wichtiger Impuls

Trotz des strengen Sicherheitskonzeptes betont Radteam-Vorarlberg-Manager und Organisator Thomas Kofler, dass die Jubiläumsveranstaltung ein wichtiger Impuls für den gesamten Radsport sein wird. „Natürlich hätten wir gerne ein großes Fest für die Radsportfans aufgezogen. Doch die Umstände lassen dies leider nicht zu. Die Teilnahme von zahlreichen World-Tour-Teams zeigt, wie groß die Sehnsucht nach einem Stück Normalität ist. In erster Linie haben wir die Anstrengungen unternommen, damit sich unsere Fahrer auf höchster Ebene messen können.“

Aus sportlicher Sicht freut sich Kofler auf ein hochklassiges Rennen, bei dem sein Team im Kampf um den Tagessieg mitmischen kann. Nach dem Premierenerfolg durch den Deutschen Fabian Schnaidt 2014 und dem Doppelpack bei den letzten beiden Auflagen durch Gian Friesecke und Colin Stüssi hofft Kofler auf einen ähnlichen Husarenritt seiner Schützlinge: „Obwohl die Unterstützung der Zuschauer diesmal nicht so lautstark wie in den letzten Jahren sein wird, hat das Heimrennen eine besondere Bedeutung. Leider fällt mit Alexis Guerin ein Topfahrer verletzungsbedingt aus. Doch mit Allrounder Colin Stüssi oder Sprintspezialist Filippo Fortin haben wir zwei heiße Kandidaten im Team, auf die wir stark hoffen.“

Ähnlich die Vorfreude beim im benachbarten Kanton Glarus beheimateten Vorjahrssieger Colin Stüssi: „Das Rennen 2019 war einfach der absolute Hammer“, blickt der 27-jährige Schweizer zurück. „Die gesamte Equipe hat eine perfekte Performance abgeliefert und dafür gesorgt, dass ich auf dem letzten Anstieg weggekommen bin und mit 30 Sekunden Vorsprung die Ziellinie überqueren konnte. Alle im Team sind topmotiviert und bereit, alles für den Gesamterfolg der Equipe zu geben.“

„Trotz der Auflagen ist die Durchführung ein wichtiger Impuls für den Radsport.“

Schweizer Rakete soll wieder zünden

Rad

Zehnter Grand Prix Vorarlberg 2021 in Nenzing

Termin: Samstag, 1. Mai ab 11 Uhr

Start/Ziel:  Mittelschule Nenzing

Die Startnummern der Fahrer des
Radteams Vorarlberg

21 Dominik Amann (V) 22 Antonie Debons

23 Filippo Fortin 24 Maximilian Kuen

26 Martin Meiler 27 Lukas Meiler

28 Felix Meo 29 Adria Moreno Sala

30 Nikolas Riegler 31 Johannes Schinnagl

32 Linus Stari (V) 33 Colin Stüssi

34 Roland Thalmann 35 Markus Wildauer

36 Daniel Ganahl (V)