Mehr Außenseiter geht nicht

Sport / 29.04.2021 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

FC Dornbirn gastiert heute beim Tabellenzweiten Liefering.

Dornbirn Die Rollen sind vor dem Anpfiff im Stadion Grödig heute, 18.10 Uhr klar verteilt: Der Tabellenzweite FC Liefering ist gegen den Zehnten FC Dornbirn haushoher Favorit. „Wir spielen gegen die zweite Garnitur von RB Salzburg.Ich denke, das alleine sagt alles über die Ausgangslage aus. Aber wir fahren nicht auf Urlaub nach Salzburg, wollen auch dort Zählbares mitnehmen. Dafür muss dann aber alles zusammenpassen und das gesamte Team über sich hinauswachsen“, sprach FC Dornbirn-Trainer Markus Mader Klartext.

Es wird Tore brauchen

Die Hoffnungen der Rothosen ruhen auf der eigenen Auswärtsstärke: Zwanzig von bisher 29 Punkten haben Franco Joppi und Co. in der Fremde geholt. Doch im ersten von zwei Auswärtsspielen in Folge mit Liefering und eine Woche später bei Young Violets Austria Wien hängen die Trauben für die Mader-Elf ungemein hoch. Dazu kommt, dass die Offensive weiterhin die große Achillesferse der Rothosen ist. Nur Steyr (24 Tore) und FAC Wien (30) haben noch weniger Treffer geschossen als die Messestädter in den bisherigen 25 Meisterschaftsspielen.

In Grödig fehlt mit Lukas Allgäuer, Christoph Domig und Andreas Malin ein starkes Defensivtrio verletzungsbedingt. Hinter dem Einsatz von Aaron Kircher steht ein ganz großes Fragezeichen. Der Linksfüßer lag die letzten Tage mit hohem Fieber im Bett. Wenn Kircher passen muss, wird wohl der erst 17-jährige Martin Krizic schon zum dritten Mal in kürzester Zeit im defensiven Mittelfeld von Beginn an auflaufen. Dafür erhofft man sich im Lager der Rothosen mit der Rückkehr von Mario Jokic und Florian Prirsch vor allem in der Defensive viel mehr Stabilität und Ruhe als zuletzt. VN-TK

„Wir fahren nicht auf Urlaub zu Liefering, wollen auch dort Zählbares mitnehmen.“