Topgesetzte Barty mühelos im Wimbledon-Halbfinale

Sport / 06.07.2021 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Pole Hubert Hurkacz nach seinem Erfolg über Daniil Medwedew. AFP
Der Pole Hubert Hurkacz nach seinem Erfolg über Daniil Medwedew. AFP

London Ashleigh Barty ist regelrecht ins Halbfinale des Tennis-Grand-Slam-Turniers von Wimbledon gestürmt. Die Weltranglistenerste fertigte ihre australische Landsfrau Ajla Tomljanovic mit 6:1, 6:3 ab. Im Kampf um den Finaleinzug geht es morgen gegen die Deutsche Angelique Kerber, die den Rasen-Klassiker 2018 für sich entschieden hat. Im zweiten Halbfinale trifft die als Nummer zwei gesetzte Aryna Sabalenka aus Weißrussland auf die Tschechin Karolina Pliskova.

Im ersten Match des achten Tages hatte der Pole Hubert Hurkacz für eine weitere Überraschung im Männerbewerb gesorgt. Der Gewinner des Masters-1000-Turniers im April in Miami bezwang den als Nummer zwei gesetzten Russen Daniil Medwedew in einem am Vortag bei 4:3 im vierten Satz wegen Regens abgebrochenen Match mit 2:6, 7:6(2), 3:6, 6:3, 6:3. „Ich bin ausgeschieden und weiß nicht warum. Das passiert nicht oft, dass ich keine Erklärung dafür habe, warum ich nicht gut spielen konnte“, resümierte der 25-Jährige. Als Nummer zwei der Welt sei das Erreichen der 4. Runde ein „sehr schlechtes“ Resultat.

Auch die als Nummer drei (Stefanos Tsitsipas), vier (Alexander Zverev) und fünf (Andrej Rublew) eingestuften Spieler sind in Wimbledon schon ausgeschieden. „Ich wusste, dass ich einen starken Start brauchte, und ich glaube, ich habe einen recht guten Job gemacht“, sagte der 24-jährige Hurkacz.

Duell gegen Roger Federer

Nächster Prüfstein für Hurkacz ist der Rekordsieger Roger Federer. „Roger, so wie er auftritt und mit den Titeln, die er gewonnen hat, ist eine echte Inspiration“, erklärte Hurkacz. „Ich hoffe, dass ich auch etwas Unterstützung der Fans bekomme.“