Altach siegt gegen Bern und gewinnt Bukta

Sport / 07.07.2021 • 10:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Altach siegt gegen Bern und gewinnt Bukta
Stefan Haudum wird von den Altacher Kollegen für sein Traumtor gegen die Young Boys gefeiert. SCRA

1:0-Erfolg im Test gegen den Schweizer Meister.

Wohlen Prestigeerfolg für den Cashpoint SCR Altach. Die Mannschaft von Damir Canadi setzte sich in Wohlen gegen die Young Boys Bern, zuletzt vierfacher Schweizer Meister, mit 1:0 durch. Der spielentscheidende Treffer auf dem Sportplatz Niedermatten war ein Traumtor von Stefan Haudum in der 25. Minute aus gut 25 Metern ins Kreuzeck.
Für Altach, das Torhüter Tino Casali in die Startaufstellung nahm und sieben Mal wechselte, war es nach dem 3:1 gegen Schaffhausen der zweite Sieg im vierten Vorbereitungsspiel. Die Partien gegen St. Gallen (1:3) und den deutschen Zweitligisten Heidenheim (0:2) gingen jeweils verloren. Bei den Young Boys spielte der Ex-Altacher Ngoumo Ngamaleu über 90 Minuten durch.
Altach verständigte sich mit dem FC Red Bull Salzburg auf die Übernahme von Csaba Bukta. Der 19-jährige Ungar, der schon im letzten halben Jahr leihweise für den SCRA im Einsatz war und gemäß Statuten einem Österreicher gleichgestellt ist, unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2024. „Ich freue mich sehr, wieder zurück in Altach zu sein, und hoffe, dass wir viele schöne Momente genießen können“, meinte der Stürmer. „Am meisten freue ich mich, die Jungs wieder zu sehen und im Stadion endlich auch wieder mit der Unterstützung der Fans im Rücken zu spielen.“

Investment für die Zukunft

Bukta bestritt in der Frühjahrssaison 17 Bundesligaspiele. Seine starken Leistungen honorierte der Ungarische Verband mit einer Nominierung für die U21-EM. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Bukta einen Spieler fix verpflichten konnten, der unsere Offensive weiter verstärkt“, freut sich der Sportliche Leiter Werner Grabherr. „Es ist ein weiteres Investment des SCR Altach in die Zukunft, und da wollen wir Csaba die Plattform bieten, die er für seine Entwicklung braucht.“