EM Splitter

Sport / 07.07.2021 • 21:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Geldmacherei

Berlin Deutschlands Altkanzler Gerhard Schröder (77) hat in der Zuschauerdebatte bei der Europameisterschaft die UEFA und auch den deutschen DFB-Interimspräsidenten Rainer Koch kritisiert. „Was die UEFA gerade mit der Öffnung der Stadien für bis zu 60.000 Menschen betreibt, das ist unverantwortlich. Das hat nichts mehr zu tun mit der Freude am Fußball oder der vorgeblichen Stärkung des europäischen Gedankens. Das ist pure Geldmacherei“, sagte Schröder.

Abschied

München Nach DFB-Teamchef Jogi Löw verlässt auch Torwarttrainer Andreas Köpke die deutsche Nationalmannschaft. Der frühere Europameister habe sich entschieden, trotz eines noch bis Ende 2022 laufenden Vertrags nicht mehr unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick zur Verfügung zu stehen. Köpke arbeitete seit 17 Jahren für den DFB.

Ordnung

London Der Einsatz einer Ordnerin im Wembley-Stadion hat nach dem Einzug der italienischen Nationalmannschaft ins EM-Finale für viel Aufmerksamkeit im Netz gesorgt – weil sie Leonardo Bonucci offenbar für einen Fan hielt. Der Innenverteidiger jubelte nach dem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Spanien direkt vor den Anhängern auf den Rängen und wurde dann zunächst daran gehindert, zurück aufs Spielfeld zu gehen. Erst nach einigen Momenten und einem verdutzten Gesichtsausdruck von Bonucci ließ die Ordnerin die Nummer 19 der Italiener passieren.