Röser schießt Dornbirner SV zum Derbysieg

Sport / 14.08.2021 • 20:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Röser schießt Dornbirner SV zum Derbysieg
Andreas Röser war der Matchwinner im Derby für den Dornbirner SV gegen die Admira.sams

Dornbirner SV setzt sich im Stadtduell gegen Admira Dornbirn knapp mit 1:0 durch.

Dornbirn Das Stadtderby in der VN.at-Eliteliga – es war eine heiße Angelegenheit. Auf dem Platz knallte die Sonne mit einer gefühlten Temperatur von 34 Grad auf das Grün, die Spieler lieferten sich auf dem Platz knallharte Duelle um den Ball – und auch die Zuschauerkulisse (950 Zuschauer) war eines Stadtduells würdig. Das bessere Ende hatten dabei die Gastgeber, der DSV holte sich den Derbysieg mit einem knappen 1:0.

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Dabei startete die Admira bestens in die Partie: In der 9. Minute bekam Goalgetter Stoss etwas zu viel Platz, wartete lange vor DSV-Keeper Fend – und schweißte den Ball schließlich an die Querlatte. Es war der Weckruf für die Gasser-Elf. Denn fortan spielten nur noch die Gastgeber. Und nachdem Schelling an Keeper Abwerzger scheiterte, der Ball über Umwege bei Andreas Röser landete, klingelte es. Per Volleyabnahme schnappte sich der Linksaußen den Ball, traf diesen nicht einmal optimal – dennoch landete die Kugel unhaltbar im langen Eck (12.). Über die Flügel war der Dornbirner SV weiterhin gewohnt gefährlich – einzig die Chancenverwertung war suboptimal. So drosch Röser den Ball nach guter Gamper-Vorarbeit in der 29. Spielminute über das Tor, ebenfalls nach einem Querpass von Gamper verpasste Kapitän Schelling den Ball vor dem leeren Tor (33.). „Den Kampf haben wir ehrlich gesagt schon die ersten 25 Minuten verloren, der DSV war viel präsenter am Platz“, wusste auch Admira-Coach Herwig Klocker. „Für ein Derby waren das verschenkte 20 Minuten in einem Fußballerleben.“

„Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, wir haben das Spiel über 90 Minuten recht gut im Griff gehabt.“

Björn Gasser, Trainer Dornbirner SV

Heiß war’s – nur nicht mehr am Platz

Spätestens nach dem Seitenwechsel machten sich die Temperaturen dann aber auch auf dem Spielfeld bemerkbar – beide Teams mussten einen Gang zurückschalten. Die Admira kam in weiterer Folge zwar etwas besser in die Partie – doch wirklich in die Gefahrenzone gelangten die Mannen von Coach Herwig Klocker nicht. „Im letzten Drittel waren wir spielerisch etwas überfordert, dass muss man auch zugeben“, so Klocker. Ein Abschluss von Dulabic (geriet zu zentral, Fend hielt mühelos) stellte so das gefährlichste dar. Doch auch der DSV musste der Hitze Tribut zollen – hätte aber dennoch alles klar machen können. Röser drehte den Ball aber in der 76. Minute aus spitzem Winkel nur am langen Pfosten vorbei.

„Den Kampf haben wir ehrlich gesagt schon die ersten 25 Minuten verloren, der DSV war viel präsenter am Platz.“

Herwig Klocker, Trainer Admira Dornbirn

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So blieb es beim 1:0-Arbeitssieg des DSV. Ein Ergebnis, mit dem DSV-Coach Gasser bestens leben konnte: „Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, wir haben das Spiel über 90 Minuten recht gut im Griff gehabt.“ Wenn man die Chancen besser nütze sei der Deckel schneller drauf, nichtsdestotrotz: „Heute war das wieder ein Schritt in die richtige Richtung!“ FB

VN.at-Eliteliga, 6. Spieltag

Emma&Eugen DSV – SC Admira Dornbirn 1946 1:0 (1:0)

Emma&Eugen Arena, 350 Zuschauer, SR Kojadinovic

 

Torfolge: 12. 1:0 Andreas Röser

Gelbe Karten: 18. Rusch (Admira/Unsportlichkeit), 26. Kalkan (DSV/Kritik), 40. Karahasanovic (Foulspiel), 44. Bertignoll (Unsportlichkeit), 75. Stoss (alle Admira/Foul)

 

Emma&Eugen DSV (4-4-2): Fend; Altuntas, Tsohataridis, Holzknecht, Zwischenbrugger (83. Kutzer); Gamper, Kaufmann, Kalkan, Röser; Nagel (78. Moubarak), Schelling (78. Lingg)

 

SC Admira Dornbirn 1946 (4-4-2): Abwerzger; Moll, Pichler, Rusch, Wehinger (77. Böhler); Bertignoll, Elijah Thurnher (68. Palinic), Karahasanovic, Suleiman (46. Dulabic); Jeremy Thurnher (46. Brunold); Stoss

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