Meister war für Horvat und Co. zu stark

Sport / 02.10.2021 • 15:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Meister war für Horvat und Co. zu stark
Sabrina Horvat bekam mit dem 1. FC Köln eine gehörige 0:6-Klatsche gegen Bayern München.FCK

Sabrina Horvat unterlag mit dem 1. FC Köln dem amtierenden Meister Bayern München mit 0:6.

Köln Der ungeschlagene Zweitligameister und Bundesligaaufsteiger 1. FC Köln empfing gestern Abend zum Auftakt der 4. Bundesligarunde den amtierenden Bundesligameister Bayern München. Und mit den Süddeutschen kam auch der aktuelle Tabellenführer, der mit einem Torverhältnis von 15:0 und neun Punkten aus drei Partien anreiste, nach Köln. Zwar hielten die Geißböcke, bei denen die Höchsterin Sabrina Horvat auf der Bank Platz nahm, in den ersten zehn Minuten gut dagegen, doch die Überlegenheit der Gäste war bereits in der Anfangsphase zu spüren. Es fehlte lediglich der Torerfolg. Der ließ allerdings nur 17 Minuten auf sich warten und die Münchnerinnen nutzten eine unkonsequente Aktion der Kölnerinnen zur Führung aus. Das Heimteam brachte den Ball nach einer Standardsituation nicht aus dem Strafraum und die Bayern ließen sich nicht zweimal bitten. Auch bei den weiteren Gegentreffern bis zum 0:4 zur Pause war die Gegenwehr des Heimteams nicht bundesligatauglich und der Meister hatte keine Mühe, bereits vor dem Pausenpfiff eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Zweite Halbzeit etwas besser

In Halbzeit zwei hat Köln kompakter ins Spiel gefunden und in der Folge auch etwas mehr das Quäntchen Glück auf ihrer Seite gehabt. Die Münchnerinnen arbeiteten zwar fleißig auf das Kölner Tor, doch es dauerte bis zur 72. Minute, ehe die klare Überlegenheit mit den Ligatreffern 20 und 21 in dieser Saison belohnt wurden. Die Kölnerinnen gaben aber auch beim 0:6-Rückstand nicht auf und spielten immer wieder gute Angriffe heraus. Meist fehlten jedoch die mitaufgerückten Spielerinnen im Münchner Strafraum, sodass es vor dem Bayern-Tor eher ungefährlich blieb. Bei diesem halben Dutzend an Gegentreffern blieb es und für Köln wartet mit Wolfsburg in der kommenden Woche der Tabellenzweite und damit auch nächste harte Brocken.

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