Die Olympia-Aufstellung als knifflige Angelegenheit

Sport / 02.01.2022 • 18:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bormio Die Deadline ist noch fast einen Monat entfernt, aber die Zusammenstellung des Olympiaaufgebots für Peking 2022 wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Aufgabe für Alpin-Rennsportleiter Andreas Puelacher scheint knifflig: „Die Aufstellung wird noch ein großes Thema werden.“

Die grundsätzliche Konstellation ist seit Längerem bekannt. Maximal 22 Sportler dürfen die ÖSV-Alpinen nach Peking schicken, dieses Kontingent muss aus elf Frauen und elf Männern zusammengesetzt sein. Während es bisher acht Podestfahrer im Weltcup-Winter gab, kamen bei den Frauen mit Katharina Liensberger und Mirjam Puchner nur zwei unter die Top drei. Härtefalle, dass man arrivierte Athleten mit Medaillenpotenzial wegen strategischer Überlegungen nicht mitnehmen kann, wird es bei den Männern daher eher geben als bei den Frauen.

Allrounder gesucht

„Im Endeffekt brauche ich Leute, die mindestens zwei Disziplinen fahren“, bekräftigte Puelacher. Drei Disziplinen wären aber noch besser, weshalb Kombi-Weltmeister Schwarz auch ohne Topresultat einen Quasi-Fixplatz hat. Zusätzlich in China dabei dürften Mayer, Kriechmayr, Feller, Striedinger und Haaser sein. Konkret darüber sprechen will Puelacher aber noch nicht: Es könne noch viel passieren.

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