Wälder mit Siegpremiere bei den Rittner Buam

Sport / 02.01.2022 • 23:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wälder mit Siegpremiere bei den Rittner Buam
Die Cracks des EC Bregenzerwald können sich über einen prima Start in das Eishockeyjahr freuen. Stiplovsek

Nach 4:1-Erfolg in der Tabelle Fünfter, EHC-Spiel fiel aus.

Schwarzach, Ritten Start nach Maß für den EC Bregenzerwald in das neue Eishockeyjahr. Erstmals in der Klubgeschichte der Alps Hockey League gelang den Wäldern ein Sieg gegen die Buam in Ritten ob Bozen, mit einem 4:1 fiel er auch noch recht deutlich aus. In der Quotiententabelle verbesserte sich das Team von Markus Juurikkala auf den fünften Platz. Eine kürzfristige Absage setzte es für den EHC Lustenau, der nach Coronaproblemen beim Gegner nicht nach Gröden anreisen musste.

„Wir haben den Sieg verdient“

„Ich bin heute wirklich stolz auf die gesamte Mannschaft“, freute sich Juurikkala. Jeder einzelne hat Schüsse geblockt, Zweikämpfe angenommen, um die Scheibe gekämpft – und damit war dieser Sieg mehr als verdient.“ Ein Extralob gab es für Karlo Skec, der im Tor den erkrankten Felix Beck vertrat und bei 46 Schüssen seinen Mann stand: „Er war unglaublich. Vier Wochen lang konnte er kein Training absolvieren, musste kurzfristig einspringen und legt so einen Auftritt hin.“
Richard Schlögl sorgte in Klobenstein für einen perfekten Start, als er den eigenen Abpraller gegen Torhüter Hannes Treibenreif zum 1:0 im Gehäuse unterbrachte. Der Hausherr legte gegen Drittelende zu, kam auch durch MacGregor Sharp 27 Sekunden vor der ersten Pause zum 1:1-Ausgleich. Die Wälder erwischten dann auch im Mittelabschnitt den bessern Start: Kai Hämmerle drückte, von Philipp Metzler perfekt in Szene gesetzt, die Scheibe zum 2:1 (24.) über die Linie, gut eine Minute später war Treibenreif nach einem Weitschuss von Josef Kutzer zum dritten Mal bezwungen (25). Dem Doppelschlag innert 89 Sekunden hatte Ritten nichts mehr an Toren entgegenzusetzen, auch wenn die Südtiroler für den Rest der Partie das Heft wieder in die Hand nahmen. Ein Empty-net-Treffer von Waltteri Lehtonen in der 60. Minute bedeutete den 4:1-Endstand.

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