Liganeuling war zu stark für Dornbirn

Sport / 04.01.2022 • 22:56 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bei drei Torschüssen in Bruneck ohne Abschlussglück: Kevin Hancock.©HC P/Foppa
Bei drei Torschüssen in Bruneck ohne Abschlussglück: Kevin Hancock.©HC P/Foppa

Bulldogs verloren gegen ersatzgeschwächte Brunecker mit 2:5.

Bruneck Dornbirns Kampf um Platz zehn erlitt den nächsten Rückschlag. In Bruneck fingen sich die Bulldogs eine 2:5-Pleite ein. Gegen die ersatzgeschwächten Südtiroler, die kurzfristig auf fünf Stammkräfte verzichten mussten, fanden die Messestädter nie zu ihrem Spiel. „Wir waren nicht bereit und haben das Match bereits nach den ersten 20 Minuten verloren“, lautetet das Fazit von DEC-Trainer Kai Suikkanen. Damit gelang den Bulldogs in vier Duellen gegen den Liganeuling nur ein einziger Erfolg.

Shawn O’Donnell sorgte 20 Sekunden vor Ende des Startdrittels dafür, dass es zumindest ein Highlight in den ersten 20 Minuten für Dornbirn gab. Nachdem ein Pustertaler im eigenen Drittel über die Scheibe wischte, reagierte O’Donnell blitzschnell. Sein Schuss prallte zuerst an die Innenstange, jedoch bugsierte er den Rebound zum 1:3 ins Tor. Ein schmeichelhafter Zwischenstand für die Gäste, die im ersten Abschnitt wieder einmal bewiesen, warum sie auf dem vorletzten Tabellenplatz liegen.

Dornbirn zu harmlos

Die Gastgeber gingen bereits in der dritten Minute in Führung. Shane Hanna beförderte einen Querpass unbedrängt in die Maschen. In der neunten Minute war selbst Torschütze Reece Willcox über seinen Treffer überrascht. Aus spitzem Winkel überwand er DEC-Keeper David Madlener, dem der Puck zwischen Schoner und Torstange entwischte. Auch in der 18. Minute machte der Dornbirn-Rückhalt nicht die beste Figur, als Ivan Deluca die Scheibe halbhoch einnetzte. Somit landeten im ersten Drittel von acht erfassten Pustertal-Versuchen drei im DEC-Tor. Das hatte natürlich nicht nur mit Madlener zu tun, sondern mit Bulldogs, die an Harmlosigkeit nicht zu überbieten waren. Abgesehen vom Anschlusstreffer brachten es die Messestädter im Startdrittel auf eine einzige gefährliche Aktion. In der 12. Minute scheiterte Kevin Hancock nach einem Alleingang an Wölfe-Goalie Tomas Sholl. Immerhin konnte der DEC im Mittelabschnitt nachlegen. In der 33. Minute hämmerte Davis Vandane die Scheibe von der blauen Linie zum 2:3 in die Maschen.

Ausgleich verpasst

Drei Minuten vor Drittelende hatten die Bulldogs dann die große Chance auszugleichen. Doch statt dem 3:3 fingen sich die Gäste kurz vor dem Ende eines Powerplays einen Unterzahltreffer ein. Deluca ließ sich zuerst von Nikita Jevpalovs nicht stoppen und überwand dann auch noch Madlener (39.). Das war die Höchststrafe gegen einen Gegner, der auch im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen ließ. Zwar hatten die Dornbirner in den letzten 20 Minuten noch einige gute Szenen, doch für einen Treffer reichte es nicht. Dieser gelang Max Gerlach mit seinem Schlenzer zum 2:5-Endstand ins Kreuzeck (48.). ABR

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