Olympische Blase wird geschlossen: Nichts geht mehr

Sport / 04.01.2022 • 18:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In diesen Tagen werden die Vorbereitungen für die Sicherheitszone Olympia abgeschlossen, die Maske wird heuer das Bild der Spiele zeichnen.REUTERS
In diesen Tagen werden die Vorbereitungen für die Sicherheitszone Olympia abgeschlossen, die Maske wird heuer das Bild der Spiele zeichnen.REUTERS

Peking Einen Monat vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking hat die chinesische Hauptstadt ein System der vollständigen Abschottung für die Sportstätten und Helfer in Gang gesetzt. In den kommenden Wochen sind tausenden Beteiligten sämtliche direkten Kontakte zur Außenwelt untersagt. Betroffen sind Freiwillige, Reinigungskräfte, Küchenpersonal und Fahrer.

Organisatorische Herausforderung

Mit den Winterspielen vom 4. bis 20. Februar und den darauf folgenden Paralympics will China ein Beispiel für den Umgang mit der Corona-Pandemie vorführen. Auch die rund 3000 Athleten und Medienvertreter, die nach Peking kommen, sollen sich für die gesamte Dauer ihres Aufenthalts in strikte Abschottung begeben.

Wer in die Bubble eingeschleust wird, muss entweder vollständig geimpft sein oder sofort nach der Landung für 21 Tage in Quarantäne. Innerhalb der Bubble wird jeder täglich getestet, es besteht jederzeit und überall Maskenpflicht. Die Bubble bleibt bis weit nach den Paralympics (4. bis 13. März), mindestens aber bis Ende März/Anfang April geschlossen.

Die Athleten können sich in abgeschotteten Hochgeschwindigkeitszügen zwischen den Austragungsstätten bewegen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die meisten Austragungsorte befinden sich außerhalb Pekings.

China ist mit seiner Null-Corona-Strategie bei der Bekämpfung der Pandemie bisher relativ erfolgreich. In den vergangenen Wochen gab es allerdings wieder einige Coronafälle. Über die Millionenstädte Xi‘an und Yuzhou wurden daraufhin Lockdowns verhängt. Selbst das Einkaufen von Nahrungsmitteln ist maximal alle zwei Tage erlaubt.

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