Lukas Mathies und Luca Hämmerle mit verspätetem Saisonstart

Sport / 07.01.2022 • 21:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Erstes Rennen nach Corona-Infektion, Hämmerle für Finale qualifiziert.

Krasnojarks, Scuol Das erste Wettkampf-Wochenende der Snowboarder bringt auch das Comeback zweier Vorarlberger auf der internationalen Ebene. Für Snowboardcrosser Luca Hämmerle ist die erste Bewährungsprobe schon gut gelaufen. Der 25-jährige Montafoner qualifizierte sich locker für das Finale beim heutigen Rennen im russischen Krasnojarks. Zwar musste der jüngere Bruder von Weltcup­leader Alessandro Hämmerle in den zweiten Lauf, doch am Ende trennten ihn nur 76 Hundertstel von dem auf Rang fünf platzierten Russen Nikolay Olyunin. Luca ist einer von sechs ÖSV-Herren, die beim Finale dabei sein werden. Bester war einmal mehr „Izzy“ Hämmerle, der für die 1018 m lange Strecke 1:03,06 Minuten brauchte und damit auf Rang sechs kam. „Es war ein solider Lauf, bei dem ich speziell in der Startpassage noch nicht das letzte Risiko genommen habe, weil dort schnell Fehler passieren können, die enorm Zeit kosten. Ansonsten war es eine ansprechende Fahrt, mit der ich mir eine gute Basis für das Rennen gelegt habe“, meinte er mit Blickrichtung Finale. Im Achtelfinale trifft Alessandro auf Teamkollege Julian Lüftner, den Russen Daniil Donskikh und den Spanier Alvaro Romero. Eine gute Auslosung für das ÖSV-Duo, während auf Luca ein wahrer „Hammer-Heat“ wartet. Nach seiner überstandenen Rückenverletzung trifft er auf den Italiener Lorenzo Sommariva, Weltmeister Luca Eguibar aus Spanien und den starken Franzosen Merlin Surget.

Fünf Rennen in einer Woche

Eine intensive Woche wartet auf die Raceboarder, bei denen Lukas Mathies seine Chance auf Olympia wahren möchte. Zurück nach einer Covid19-Infektion, möchte der Mann aus St. Gallenkirch im neuen Jahr durchstarten. „Ich selbst würde meine Rückkehr nicht als Comeback bezeichnen, sondern einach als verspäteten Saisonstart. Ich bin körperlich fit und habe keinerlei Beschwerden“, freut sich der 30-Jährige auf das erste Rennen heute im schweizerischen Scuol (ORF 1, live ab 14.30 Uhr). Vor allem die Trainingstage auf der Simonhöhe und in Bad Gastein – beide Orte sind nächste Woche Austragungsorte von Weltcuprennen, haben dem Montafoner zu Sicherheit verholfen. „Das war extrem wertvoll für mich, weil ich doch ein wenig gebraucht habe, um wieder meinen Rhythmus zu finden. Ich möchte mich mit guten Leistungen in der Olympia-Qualifikation noch in Szene setzen, obwohl das in unserer starken Mannschaft kein leichtes Unterfangen ist.“

VN-cha

„Ich möchte mich mit guten Leistungen in der Olympia-Qualifikation noch in Szene setzen.“

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