Zum Traditionsrennen auf dem Chuenisbärgli

Sport / 07.01.2022 • 17:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Seine Leistung aus Alta Badia will der Bregenzerwälder Patrick Feurstein bestätigen, der beim Riesentorlauf von Adelboden an den Start gehen wird.Gepa
Seine Leistung aus Alta Badia will der Bregenzerwälder Patrick Feurstein bestätigen, der beim Riesentorlauf von Adelboden an den Start gehen wird.Gepa

In Adelboden warten
ein Riesentorlauf und ein Slalom auf alpine Ski-Herren.

Adelboden Nach dem ausgefallenen Ski-Weltcup-Slalom von Zagreb ist ein Großteil der Techniker per Charter direkt weiter in die Schweiz gereist. In Adelboden findet am Samstag (10.30 und 13.30 Uhr/live ORF 1) der Riesentorlauf-Klassiker schlechthin für die Männer auf dem Chuenisbärgli statt. Es ist das letzte Rennen dieser Disziplin vor Olympia in Peking. Als einziger Österreicher hat sich bisher Manuel Feller einen RTL-Fixstartplatz beim Großereignis verdient.

Der Tiroler, der vor einem Jahr schon damit geliebäugelt hatte, den Riesentorlauf ganz bleiben zu lassen, ist in diesem Winter der konstanteste ÖSV-Vertreter in dem oft als Kerndisziplin titulierten Bewerb. In Val d‘Isere und Alta Badia stand Feller zweimal nacheinander als Dritter auf dem Stockerl. Ein Podestplatz war zum Saisonauftakt in Sölden auch schon Roland Leitinger geglückt, der Zweiter war. Nur einmal bei vier Rennen, beim zweiten Rennen in Alta Badia, schaffte es kein Österreicher in die Top drei. Feller war als Fünfter ÖSV-Bester.

Um die Bestätigung von punktuellen Leistungen geht es für Patrick Feurstein – Vierter vom ersten Rennen in Alta Badia. Der Mellauer, der in der Vorsaison wegen einer Nervenentzündung keine Rennen bestreiten konnte, habe enormes Potenzial, deutete ÖSV-Trainer Andreas Puelacher an: „Der war schon mit 16 Jahren hervorragend. Nachher hat er leider diese Krankheit bekommen, wo wir ihn rausnehmen und langsam wieder hinführen haben müssen. Jetzt ist er gesund, gute Voraussetzungen hat er, dazu kommt ein gutes Training.“

Neben dem Riesentorlauf findet morgen, Sonntag (10.30 und 13.30 Uhr), auch noch ein Slalom in Adelboden statt – mit den Vorarlbergern Christian Hirschbühl und Johannes Strolz.

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