Derby-Könige kommen aus Feldkirch

Sport / 09.01.2022 • 23:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Derby-Könige kommen aus Feldkirch
Karlo Skec, Torhüter des EC Bregenzerwald, wird von VEU-Stürmer Anton Trastasenkovs geprüft.Alexandra Serra

Der EC Bregenzerwald verlor mit zwei Niederlagen in der AHL an Boden.

Dornbirn Es war ein Doppel-Wochenende zum Vergessen für den EC Bregenzerwald in der Alps Hockey League. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen die VEU Feldkirch in Dornbirn verlor das Team von Markus Juurikkala auch beim EK Zell am See mit 1:6. Und erleiden damit einen Rückschlag im Kampf um eine Top-sechs-Platzierung: aktuell liegen die Wälder auf Rang zehn.
Vier lokale Schlager, alle gewonnen. Die Derby-Könige der Saison kommen aus Feldkirch. Gegen den EHC Lustenau behielten die Mannen von Michael Lampert mit 3:2 und 3:0 die Oberhand, gegen den ECB folgte nach dem 3:2-Erfolg in der Overtime jetzt ein 2:1 im Retourspiel. „Ein Derbyerfolg ist immer super“, meinte Feldkirchs Torhüter Alex Caffi, der zum Spieler des Abends auf Seiten der VEU gewählt wurde und als Belohnung ein Stück Wälderkäse erhielt. „Der Sieg ist für uns, der Käse für meine Frau.“ Alles anderes als Käse waren die Leistungen der beiden Teams. In einem schnellen Spiel standen die Torhüter im Mittelpunkt. Karlo Skec, der wieder den erkrankten Felix Beck vertrat, musste sich gleich bei einem 5:3-Überzahlspiel der nur mit 16 Feldspielern angetretenen VEU beweisen. Nach einem torlosen Startdrittel traf Steve Birnstill in der 31. Spielminute zur 1:0-Führung für die VEU, 30 Sekunden vor Drittelende erhöhte Smail Samardzic mit einem Kunststück – er beförderte die Scheibe hinter dem Tor stehend und via Torhüter Skec ins Tor – auf 2:0. Roberts Lipsbergs gelang zwar noch das 1:2 (44.), die Schlussoffensive der Hausherren fiel zu harmlos aus.

Wieder nur ein Tor

Unter die Räder kamen die Wälder beim EK Zell am See. „Das Ergebnis spricht für sich“, war Trainer Juurikkala von der Leistung seines Teams wenig erbaut. „Gestern und heute haben wir nur je ein Tor erzielt, das ist zu wenig. Natürlich waren wir müde, durch das Derby und den Covid-Nachwirkungen. Aber wenn der Puck eingeworfen wird, gibt es keine Ausreden. Wir müssen einen Weg finden, in dieser Phase mit vielen Spielen zu punkten.“

Das Halbfinale in der österreichischen Meisterschaft im Rahmen der AHL steht fest. Der EC Bregenzerwald (Dritter der Östereich-Tabelle) empfängt am Mittwoch (19 Uhr) Kitzbühel (2.). Lustenau (1.) trifft am Donnerstag in Salzburg (4.) auf die Juniors. DO-KO

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