Minnesota lässt Rossi in Iowa reifen

Sport / 09.01.2022 • 22:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Marco Rossi - im Bild gegen Washingtons Garnet Hathaway - war als Mittelstürmer in der dritten Wild-Reihe aufgeboten.gepa
Marco Rossi – im Bild gegen Washingtons Garnet Hathaway – war als Mittelstürmer in der dritten Wild-Reihe aufgeboten.gepa

Rückkehr in die AHL nach zwei NHL-Einsätzen.

St. Paul Zwei Siege, gut gespielt. Für Marco Rossi geht es dennoch von den Minnesota Wild zurück zum AHL-Verein nach Iowa. Der NHL-Klub meldet fünf der acht verletzten Spieler wieder fit im Kader zurück. Minnesota lässt den 20-jährigen Mittelstürmer aber nicht nur in Iowa weiter reifen. Weil die Partien in der National Hockey League gegen Winnipeg und Edmonton, für Dienstag und Donnerstag angesetzt, verschoben wurden, wartet eine fünftägige Pause – und der Klub spart sich mit der Rückversetzung in die AHL Geld. Auf Minnesota wartete in der Nacht auf Samstag Anaheim als nächster Gegner. Mit Iowa tritt Rossi in der Nacht auf Mittwoch gegen Rockford an, am Samstag warten die Chicago Wolves.

Die Entwicklung stimmt

Rossi hat mit Manager Bull Guerin und Trainer Dean Evason die beiden Spiele aufgearbeitet. „Ich vertraue Minnesota zu hundert Prozent“, sagt der Rankweiler. „Ich denke immer sehr positiv. Für mich war es sehr wichtig, gegen die Besten der Welt zu spielen. Meine Zeit kommt, der Prozess stimmt. Vor einem Jahr stand ich bei Null.“

In Minnesota ist man glücklich mit Rossis Entwicklung. „Man sieht, dass er in der NHL spielen kann“, meinte Manager Guerin. Beim spektakulären 3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen Washington verzeichnete Rossi 14:51 Minuten Eiszeit, drei Torschüsse, gewann 31 Prozent der Bullys, saß eine Zweiminutenstrafe ab und stand bei einem Gegentor auf dem Eis. Die Wild – ohne neun Stammspieler – lagen 0:2 zurück, kamen durch ein kurioses Eigentor der Caps zurück: Bei einer angezeigten Strafe gegen Minnesota verließ Torwart Zach Fucale für den sechsten Skater das Eis, ein Fehlpass von Carl Hagelin landete im eigenen Tor. Der Treffer zum 1:2 wurde am Ende Marcus Foligno gutgeschrieben. 35 Sekunden vor Spielende traf Mats Zuccarello zum 2:2-Ausgleich, Kevin Fiala und Frederick Gaudreau trafen im Penaltyschießen. VN-KO

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.