Das sagt Hubert Strolz zum Slalom-Triumph seines Sohnes

Sport / 10.01.2022 • 09:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das sagt Hubert Strolz zum Slalom-Triumph seines Sohnes
Immer im Hintergrund, aber immer ein Förderer seines Sohnes: Hubert Strolz (rechts) mit Sohn Johannes. VN

In der Heimatgemeinde von Johannes Strolz war die Freude ob seines Sieges riesig. Und im Elternhaus gab es bei der Siegerehrung ein Gläschen Sekt.

Warth Mit einem Gläschen Sekt wurde im Hause Hubertus in Warth von Mama Birgit und Papa Hubert auf den Sieg von Sohn Johannes Strolz im Slalom von Adelboden angestoßen.

„Ich freue mich ganz wahnsinnig für den Hannes“, strahlte Hubert, selbst zwischen 1981 und 1994 im Weltcup unterwegs und Kombinations-Olympiasieger 1988 in Calgary. „Er legt viel Wert auf meine Meinung“, so Hubert. „Hannes ist aber selbst ein sehr professioneller und akribischer Arbeiter.“


Der 59-Jährige, zweimal Zweiter in einem Weltcupslalom, kennt den langen Weg zum ersten Sieg von Johannes wie kein anderer. „Hannes hat sich alles selbst erarbeitet. Er ist daran gewachsen, dass er das Material selbst abstimmt. Und bringt ganz viel Gelassenheit und Ruhe mit, hat immer an sich geglaubt, nie aufgegeben.“ Auch als er im Frühling den Kaderstatus im Skiverband verlor, habe Johannes nicht gejammert oder gezweifelt. Die Leistung war nicht gut genug, habe er gesagt. Und sich – erfolgreich – der Qualifikation gestellt. Gemeinsam mit Marc Digruber organisierte Strolz mit seinem persönlichen Trainer Linus Walch im Sommer ein Trainingslager in Norwegen, schloss sich später dem deutschen Skiteam an.

Nach Zürs fand er wieder zurück ins ÖSV-Team, qualifizierte sich in einer Vierer-Ausscheidung für den Weltcup. „Im Slalom kämpfen 50 Leute auf einem ähnlichen Level, da entscheiden viele Kleinigkeiten“, weiß Hubert Strolz. Wie in Adelboden: Da lagen nach dem ersten Lauf zwischen den Führenden Manuel Feller und Fabian Gstrein sowie dem siebtplatzierten Strolz 17 Hundertstel. „Er ist mit so viel Herz dabei, das ist das Um und Auf. Endlich wurde Hannes für seine Mühen belohnt“, freut sich Vater Hubert.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.