Grabher meistert im drittem Anlauf erstmals Auftakthürde in Melbourne

Sport / 10.01.2022 • 20:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Dornbirnerin Julia Grabher steht in Runde zwei der Qualifikation bei den Australian Open in Melbourne.GEPA
Die Dornbirnerin Julia Grabher steht in Runde zwei der Qualifikation bei den Australian Open in Melbourne.GEPA

25-jährige Dornbirnerin erreicht bei Australian Open die zweite Qualirunde.

Melbourne Die Redewendung „Aller guten Dinge sind drei“ scheint sich Tennisspielerin Julia Grabher als Ziel gesetzt zu haben. Nachdem die 25-jährige Dornbirnerin bei den Australian Open in Melbourne ihr Auftaktspiel 2020 gegen Francesca Di Lorenzo (USA) mit 3:6, 2:6 und im letzten Jahr gegen Na-Lea Han aus Korea mit 6:3, 3:6, 1:6 verlor, schaffte sie im dritten Anlauf den Sprung in die zweite Runde der Qualifikation. ÖsterreichsNummer eins, aktuell auf Position 188 in der Weltrangliste, setzte sich gegen die Deutsche Katharina Hobgarski (WTA 331) mit 6:7(5), 6:2, 5:2 durch. Warum die 24-Jährige beim Stand von 40:30 aus Sicht von Grabher im letzten Game nach 2:02 Stunden Spielzeit aufgab, war am Ende nicht mehr wichtig. „Ich bin einfach nur zufrieden darüber, dass ich den Bann gebrochen habe und die Hürde genommen habe. Unmittelbar nach dem Spiel hat für mich die Vorbereitung auf die nächste Partie begonnen“, betont die Dornbirnerin fokussiert.

Bei ihrer insgesamt neunten Teilnahme an der Ausscheidung bei einem Grand-Slam-Turnier hat sich Grabher den Einzug in die Hauptrunde als Ziel gesetzt. Bei den letzten drei Versuchen scheiterte die Dornbirnerin im Vorjahr in Paris in der dritten und in Wimbledon bzw. den US Open jeweils in der zweite Qualirunde.

Klarer Sieg im einzigen Duell

Nächste Gegnerin am Mittwoch ist die 23 Jahre alte Französin Tessah Andrianjafitrimo, aktuell um fünf Plätze hinter Grabher in der WTA-Rangliste gereiht. Andrianjafitrimo eliminierte in der Startrunde die auf Position drei in der Quali gesetzte Chinesin Lin Zhu (WTA 114) mit 3:6, 7:6(5), 6:3. Im einzigen direkten Duell gegen die Französin setzte sich Grabher bei ihrem Finaleinzug beim 50.000er im Mai 2019 in Montreux auf Sand klar mit 6:2, 6:4 durch.

Die Siegerin dieses Duells trifft dann in dem entscheidenden Spiel um den Einzug in den kommenden Montag (17. 1.) beginnenden Hauptbewerb des ersten Majorturnier des Jahres auf die Gewinnerin der Partie zwischen der 24-jährigen Caroline Dolehide (USA, WTA 200) und der 25 Jahre alten Chinesin Xiaodi You (WTA 249).

Bei den Herren bezwang Jurij Rodionov in der Startrunde den Franzosen Maxime Janvier 7:6(3), 6:4 und trifft in Runde zwei auf den Slowaken Filip Horanksy. VN-JD

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