Kriechmayr wartet auf negativen Covidtest

Sport / 11.01.2022 • 21:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Matthias Mayer reihte sich als Vierter im ersten Abfahrtstraining am Lauberhorn im Spitzenfeld ein.gepa
Matthias Mayer reihte sich als Vierter im ersten Abfahrtstraining am Lauberhorn im Spitzenfeld ein.gepa

Innerhofer im ersten Lauberhorn-Training voran.

Wengen Christof Innerhofer ist im ersten Training für die Weltcup-Abfahrten in Wengen knappe Bestzeit gefahren. Matthias Mayer (+0,74 Sek.) war gestern beim ersten Abtasten auf der Lauberhorn-Strecke hinter den Schweizern Stefan Rogentin (+0,07) und Beat Feuz (+0,14) Vierter, Max Franz (+1,04) Siebenter. Vincent Kriechmayr reiste nach einem positiven Corona-Befund vorerst nicht an, der Weltmeister hofft aber noch auf einen rechtzeitig abgewickelten negativen Test.

Ein Test fehlt

„Vincent hat derzeit noch keinen negativen PCR-Test und aus diesem Grund war er heute im ersten Abfahrtstraining in Wengen nicht am Start. Wenn am Mittwoch ein negativer Test vorliegt, wird Vincent nach Wengen anreisen“, teilte der ÖSV auf Twitter mit. Muss Kriechmayr auch das zweite Training auslassen, verpasst er die zwei Wengen-Abfahrten in diesem Jahr.

Stefan Babinsky (+2,23) wurde Trainings-15., während die übrigen Österreicher größere Rückstände aufrissen. So landete Christian Walder mit +3,18 auf dem 27. Platz, Daniel Hemetsberger (+3,42) wurde bei seinem ersten Mal über volle Streckenlänge 32. Otmar Striedinger (40.), Daniel Danklmaier (46.), Raphael Haaser (51.) bei seiner Rückkehr nach einer Corona-Infektion und Stefan Rieser (52.) waren ebenfalls für den ÖSV im ersten Lauberhorn-Einsatz während dieser Woche.

Mit den Kräften haushalten

Morgen gehen in Wengen ein Super-G, ab Freitag zwei Abfahrten und ein Slalom über die Bühne. „Wengen ist eine sehr anstrengende Abfahrt von oben. Das Programm ist auch relativ dicht. Morgen verkürztes Training, der Super-G kann auch böse werden, je nachdem wie sie es stecken. Dann noch einmal zwei Rennen – da heißt es mit den Kräften gut haushalten“, sagte Franz.

„Der Plan ist eh länger bekannt. Das Wichtige ist, dass man die Tage für sich herausholt, die gut passen“, meinte dessen Kärntner Landsmann Mayer. „Im oberen Teil sind ein paar Kurven drin, die noch sehr weich sind. Unten ist die Piste aber perfekt beieinander. Das ist oft so im ersten Training, den weichen Schnee werden sie herausarbeiten, dann schaut es gut aus.“

Ski alpin

1. Training Herrenabfahrt Wengen

1. Christof Innerhofer (ITA)  2:30,84 Min.

2. Stefan Rogentin (SUI)  +0,07 Sek.

3. Beat Feuz (SUI)  +0,14

4. Matthias Mayer (AUT)  +0,74

5. Romed Baumann (GER) +0,79

6. Ryan Cochran-Siegle (USA) +0,83

7. Max Franz (AUT) +1,04

8. Niels Hintermann (SUI) +1,32

9. Carlo Janka (SUI) +1,41

10. Aleksander Aamodt Kilde (NOR) +1,43

11. Dominik Paris (ITA) +1,51

12. Bryce Bennett (USA) +1,71

15. Stefan Babinsky (AUT) +2,23

27. Christian Walder (AUT) +3,18

32. Daniel Hemetsberger (AUT) +3,42

40. Otmar Striedinger (AUT)  3,92.

Nicht am Start: Vincent Kriechmayr (AUT)

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