Platz vier im Hundertstelkrimi

Sport / 11.01.2022 • 21:28 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nach einem perfekten Viertelfinallauf unterliefen Lukas Mathies im Halbfinale und im Rennen um Platz drei kleine Fehler, die ein besseres Abschneiden verhinderten.gepa
Nach einem perfekten Viertelfinallauf unterliefen Lukas Mathies im Halbfinale und im Rennen um Platz drei kleine Fehler, die ein besseres Abschneiden verhinderten.gepa

Österreichs Raceboarder feierten in Bad Gastein einen Vierfachsieg.

Bad Gastein Platz vier für Lukas Mathies in einem denkwürdigen Rennen in Bad Gastein. Österreichs Raceboarder feierten beim Heimweltcup einen Vierfachsieg bei den Herren und stellten mit Daniela Ulbing auch die Siegerin bei den Damen.

Mittendrin auch der Vorarlberger Mathies, der sich mit der drittschnellsten Quali-Zeit für die Entscheidung qualifiziert hatte. Im Achtelfinale setzte sich der Montafoner klar gegen den Deutschen Stefan Baumeister durch. „Für mich war es ganz wichtig, nicht wieder im Achtelfinale hängen zu bleiben. Das war gut für den Kopf“, sagte der 30-Jährige nach dem Renn­ende. Im Viertelfinale zeigte Mathies dann, welche Qualitäten in ihm stecken. Flüssig zog er die Spur durch den blauen Kurs, machte keinen Fehler und ließ seinen Gegner Gian Casanova aus der Schweiz verzweifeln. Damit war der österreichische Viererpack im Halbfinale perfekt. Mathies musste gegen den späteren Sieger Arvid Auner ran. Beide lieferten sich ein „totes Rennen“, bei dem Auner das letzte Tor gerade noch erwischte und im Ziel um neun Hundertstel im Vorteil war. Noch weniger Zeitabstand trennte Mathies schließlich von einem Stockerlplatz, verlor er doch das Duell um Platz drei gegen Alexander Payer um sechs Hundertstel. „Im unteren Teil habe ich im Halbfinale und Finale leider ein paar kleine Fehler gemacht. Aber ich bin froh, dass ich meine Trainingsleistungen bestätigen konnte. Ich fühle mich derzeit einfach gut. Die Hundertstel sind natürlich bitter, aber vielleicht kommen sie ja im Februar zurück“, meinte Mathies. Schon heute reist er weiter zum nächsten Weltcuport in Kärnten, wo auf der Simonhöhe zwei Rennen warten. VN-cha

„Für mich war es wichtig, nicht wieder im Achtelfinale hängen zu bleiben.“

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